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Baumholder

Baumholder erhält Medizinisches Versorgungszentrum: Es fehlt nur noch ein passender Arzt

Kurt Knaudt

Spätestens, seit das Arzt-Ehepaar Theobald seine Praxis in Baumholder zum 31. März geschlossen hat, stellt sich die Frage akut: Wie geht es auf Dauer mit der ärztlichen Versorgung in der Stadt weiter? VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser ist zuversichtlich, dass die von ihm angestrebte Lösung bald unter Dach und Fach ist: Ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) soll die entstandene Lücke schließen, wie der VG-Chef auf Anfrage der Nahe-Zeitung bestätigt.

Der Standort für das geplante Medizinische Versorgungszentrum in Baumholder steht fest: Es soll in den ehemaligen Praxisräumen an der Fachklinik untergebracht werden.  Foto: Reiner Drumm
Der Standort für das geplante Medizinische Versorgungszentrum in Baumholder steht fest: Es soll in den ehemaligen Praxisräumen an der Fachklinik untergebracht werden.
Foto: Reiner Drumm

Träger ist die Saarländische Heilstätten GmbH, die auch die Fachklinik für Geriatrie (Altersmedizin) in Baumholder und das Klinikum in Idar-Oberstein betreibt. Alle Voraussetzungen sind erfüllt – bis auf eine, die aber entscheidend ist: Es fehlt noch der passende Arzt für das MVZ. „Wir sind da aber in aussichtsreichen Gesprächen und guter Hoffnung, dass es klappt“, fasst der VG-Chef den Stand der Dinge zusammen.

Ansonsten sind alle Voraussetzungen erfüllt: Seitens des Gemeinde- und Städtebundes, der Kommunalaufsicht und der Kassenärztlichen Vereinigung gebe es keine Bedenken, berichtet Alsfasser. Ihm ist das Medizinische Versorgungszentrum ein besonderes Anliegen: „Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden ich dafür investiert habe.“ Die Verbandsgemeinde beteiligt sich aber auch finanziell mit einer einmaligen Summe an diesem Projekt der Daseinsvorsorge, das aus der Zukunftswerkstatt in Baumholder entwickelt wurde.

Auch der Standort steht schon fest: Das MVZ soll in die ehemaligen Praxisräume an der Klinik einziehen. Dort sei die nötige Infrastruktur vorhanden. Heilfroh ist der Bürgermeister, dass die SHG bereit war, die Trägerschaft zu übernehmen. „Wir hätten sonst nicht gewusst, wie wir das stemmen sollen.“ Stadt und VG sind Gesellschafter der SHG, Alsfasser sitzt in deren Aufsichtsrat.

„Wir fühlen uns da in der Verantwortung“, begründet Hendrik Weinz, Verwaltungsdirektor am Klinikum Idar-Oberstein, das Engagement der SHG an diesem Projekt. Nach dem Rückzug der Theobalds gibt es zurzeit noch drei Ärzte in Baumholder, die aber offenbar jetzt schon überlaufen sind. Zudem „sind sie auch nicht mehr die Jüngsten“, weiß Alsfasser. Er sei schon wiederholt auf die Situation angesprochen worden – was den Handlungsbedarf in dieser Sache verdeutliche.

Von Kurt Knaudt

Idar-Oberstein Birkenfeld
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