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    Idar-Oberstein

    Aussichtspunkt: Endlich wieder freier Blick auf Weierbach

    Richtig schön ist er geworden, der Aussichtspunkt am Judenfriedhof in Weierbach, kurz Judenwäldchen genannt. Das Gelände wurde freigeschnitten, der Friedhofzaun gestrichen, zudem eine Bank aufgestellt. Nun können Spaziergänger, Einheimische wie Fremde, den Blick wieder über Weierbach schweifen lassen und ihren Gedanken nachhängen - so wie Oberbürgermeister Bruno Zimmer bei dem kleinen Umtrunk, zu dem jetzt der Verschönerungsverein eingeladen hatte.

    Nicht nur die dicke Eiche rechts im Bild musste kräftig Äste und Zweige lassen. Das gesamte Gelände am Judenfriedhof wurde freigeschnitten. Nun ist der Blick auf Weierbach wieder ungetrübt.  Foto: Andreas Nitsch
    Nicht nur die dicke Eiche rechts im Bild musste kräftig Äste und Zweige lassen. Das gesamte Gelände am Judenfriedhof wurde freigeschnitten. Nun ist der Blick auf Weierbach wieder ungetrübt.
    Foto: Andreas Nitsch

    Zimmer, selbst aus Weierbach, erzählte vor gut 25 Gästen, wie er einst mit seinen Kumpels an dieser Stelle gestanden und fasziniert das Großfeuer im Nahbollenbacher Benzinlager beobachtet hatte. Weitere herrliche Anekdoten aus längst vergangenen Zeiten machten schnell die Runde.

    Doch in all den Jahren war das heimelige Gelände völlig zugewachsen, zugewuchert. Ein Durchkommen gab es schon lange nicht mehr. Nur mit Mühe gelangte man noch zu dem jüdischen Friedhof. Den emsigen Mitgliedern des Verschönerungsvereins ist es zu verdanken, dass die Aussicht vom Judenwäldchen aus Weierbach nun wieder möglich ist. Vorsitzender Hans-Paul Müller war vor gut einem Jahr die Idee dazu bei einem Spaziergang mit seiner Frau gekommen. Der restliche Vorstand war schnell überzeugt, und so wurden Nägel mit Köpfen gemacht.

    Das Forstamt wurde mit eingespannt, der städtische Baubetriebshof packte ebenfalls gerne mit an, stiftete unter anderem die Farbe für den Friedhofszaun. Und ein pfiffiges Vereinsmitglied leierte zudem einem Sparkassen-Verantwortlichen beim jüngsten Jubiläum des Kreditinstituts noch eine stabile Sitzbank aus dem Kreuz.

    Etwa 200 Stunden haben die Weierbacher Verschönerer ehrenamtlich in dieses Projekt investiert, das Ergebnis kann sich sehen lassen. 185 Mitglieder hat der rührige Verein, etwa 20 packen in aller Regel aktiv mit an. Fast alle Helfer sind bereits Rentner. Ein gutes Dutzend war nun auch an der Aktion Aussichtspunkt beteiligt.

    Dabei ist es keineswegs so, dass der Verschönerungsverein Mangel an Arbeit zu beklagen hätte. Die drei Brunnen in dem Idar-Obersteiner Stadtteil und fünf oder sechs Grünflächen werden auch noch gepflegt, außerdem stehen auf Spielplätzen und im angrenzenden Wald rund 50 Ruhebänke, die ebenfalls samt Umfeld in Schuss gehalten sein wollen. Alle sechs Wochen - in den warmen Jahreszeiten jedenfalls - werden deshalb an Samstagen Arbeitseinsätze anberaumt. Im Aushangkasten am Döring-Haus kann nachgelesen werden, was als nächstes ansteht.

    Ein größeres Projekt sei in naher Zukunft nicht geplant, sagt Vorsitzender Müller. "Wir sind froh, dass wir jetzt wieder zu unserer normalen Tagesordnung übergehen können", sagt er. So müsse etwa die Schutzhütte im Wald bald winterfest gemacht werden.

    Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

    Wer Mitglied des Verschönerungsvereins werden will, wendet sich an Hans-Paul Müller, Telefon 06784/6547.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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