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Rhaunen

Auf dem Dachboden Kunst-Schätze gefunden

"Künstler sind einzigartig und anstrengend. Sie geben einem viel, aber sie neigen auch dazu, Menschenfresser zu sein." So hat es Martina Helffenstein, in Rhaunen geboren, viel gereist, immer der Kunst und der Kultur (unter anderem Vorstandsmitglied von KaFF in Hottenbach) verbunden, mal in einem anderen Zusammenhang erklärt. Die 55-jährige Kulturmanagerin, bis zu dessen Tod Lebensgefährtin des bekannten Malers, Buchkünstlers, Autors ("Mosel-Sokrates") und Tormanns Paul Stein, war jüngst im Hunsrück unterwegs und landete im Elternhaus ihres Onkels Erwin Echternacht in der Salzengasse.

Ein Selbstportait in jungen Jahren: Erwin Echternacht aus Rhaunen.
Ein Selbstportait in jungen Jahren: Erwin Echternacht aus Rhaunen.

Rhaunen – "Künstler sind einzigartig und anstrengend. Sie geben einem viel, aber sie neigen auch dazu, Menschenfresser zu sein." So hat es Martina Helffenstein, in Rhaunen geboren, viel gereist, immer der Kunst und der Kultur (unter anderem Vorstandsmitglied von KaFF in Hottenbach) verbunden, mal in einem anderen Zusammenhang erklärt. Die 55-jährige Kulturmanagerin, bis zu dessen Tod Lebensgefährtin des bekannten Malers, Buchkünstlers, Autors ("Mosel-Sokrates") und Tormanns Paul Stein, war jüngst im Hunsrück unterwegs und landete im Elternhaus ihres Onkels Erwin Echternacht in der Salzengasse.

Die beiden sind nicht nur Verwandte, sondern irgendwie auch seelenverwandt... Das spürt man, wenn sie über "de Wiene" – unter diesem Namen kennen in zumindest die Rhaunener – spricht. Er war und ist ein Künstler, der auch heute noch kreativ unterwegs ist. "Mein Bildhaueronkel ist mittlerweile 86, lebt schon lange in München und ich bin gerade dabei, das Inventar in seinem Elternhaus zu sichten und zu räumen. Dabei habe ich gut 100 Zeichnungen von ihm gefunden, die er als etwa 17-Jähriger gefertigt hat. Es sind vor allem Menschen aus Rhaunen und Umgebung." Ein Schatz ist das, was ihr da in die Hände gefallen ist. Erwin Echternacht, am 7. September 1925 in Rhaunen geboren, war zuletzt 2008 in seinem Heimatdorf, zur Beerdigung seines Bruders Wilhelm. Der Bildhauer und Dichter kennt bei einem Dorfrundgang jedoch noch jedes Haus, weiß, welche Frau wann wen heiratete, was aus den Kindern wurde. Seinem Bruder Wilhelm zur Freude schickte der Bildhauer regelmäßig kleine farbige Zeichnungen mit Geschichten aus der gemeinsamen Rhaunener Kindheit und Jugend. Da kommen vor: der Posthaltersch, de Friits, d'Hawwesse Louis, d' Kreäze Josepp, die Rothdes-Weisen, d'Schnecke Pitt – ...lauter Namen wie von Edgar Reitz in seine "Heimat"-Geschichte eingebunden. vm

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