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Idar-Oberstein

Wildschweine in Oberstein: LUB befürchtet Gefährdung von Schülern

Die Stadt ist bei der Wildschweinplage, von der vor allem Bewohner der Finsterheck und des Treibelsbergs in Oberstein betroffen sind, der falsche Ansprechpartner. „Wir sind dafür nicht zuständig“, bekräftigte Oberbürgermeister Bruno Zimmer in der jüngsten Stadtratsitzung. Und verwies auf die Pächter der betroffenen Jagdreviere sowie die bei der Kreisverwaltung angesiedelte untere Jagdbehörde .

Idar-Oberstein – Die Stadt ist bei der Wildschweinplage, von der vor allem Bewohner der Finsterheck und des Treibelsbergs in Oberstein betroffen sind, der falsche Ansprechpartner. „Wir sind dafür nicht zuständig“, bekräftigte Oberbürgermeister Bruno Zimmer in der jüngsten Stadtratsitzung. Und verwies auf die Pächter der betroffenen Jagdreviere sowie die bei der Kreisverwaltung angesiedelte untere Jagdbehörde .

Anlass für die Ausführungen des Oberbürgermeisters war eine Anfrage der LUB-Fraktion. Sie hatte aufgrund von besorgten Anrufen und E-Mails von Anwohnern darauf hingewiesen, dass dieses Problem trotz von den betroffenen Bürgern bereits eingeleiteten mannigfaltigen Abwehrmaßnahmen „nicht nur weiter besteht, sondern sich weiter verschärft“. Die Folge sind laut LUB eingedrückte Zäune auch festerer Bauart, zerstörte Gärten und Pflanzen.

Die inzwischen fast allgegenwärtigen Wildschweinrotten bevölkern inzwischen auch die Verkehrswege des Wohngebiets im Bereich der Hohlschule und seien auch schon in der unmittelbaren Nähe von Schülern beobachtet worden. Obwohl nicht automatisch von einer direkten Gefährdung durch Angriffe der Schweine ausgegangen werden kann, so könnte das aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden, meint die LUB. „Das Problem der Überpopulation droht von einem Gartenzerstörungsproblem nunmehr zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem für Menschen, insbesondere für Kinder, zu werden“, resümiert der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Augenstein.

Bisher allerdings blieb es bei umgewühlten Beeten, umgeworfenen Kompostern und vereinzelt auch ramponierten Gartenteichen, berichtete der OB aufgrund von rund 20 bei der Stadt eingegangenen Rückmeldungen von Hauseigentümern. Der bei der Stadt zuständige Sachbearbeiter leite die Beschwerden an die Kreisverwaltung weiter.

Von Amts wegen Abhilfe bei der Wildschweinplage zu leisten, sei allerdings generell kaum möglich, meint Zimmer. Weil es für Wohngebiete zudem auch keine Schießerlaubnis gebe, helfen letztlich nur entsprechende Schutzvorrichtungen, um das Eindringen der Wildschweine auf die Grundstücke zu verhindern.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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