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Baumholder

Truppenübungsplatz besteht seit 75 Jahren

Im Juni wird in Baumholder gefeiert. Der Truppenübungsplatz Baumholder, der mit knapp 12.000 Hektar Fläche zu den größten der Bundeswehr gehört, besteht 75 Jahre. "Das wird unser diesjähriges Highlight sein", erklärte Truppenübungsplatzkommandeur Oberstleutnant Ingo Osbahr schon beim Neujahrsempfang in Baumholder.

Den Truppenübungsplatz als militärisches Übungsgelände und als Naturreservat können die Besucher beim Tag der offenen Tür erleben. 
Foto: Oliver Rieth
Den Truppenübungsplatz als militärisches Übungsgelände und als Naturreservat können die Besucher beim Tag der offenen Tür erleben.
Foto: Oliver Rieth

Die Truppenübungsplatzkommandantur und der Truppenübungsplatz Baumholder bieten an dem Tag der offenen Tür am Samstag, 8. Juni, ein bunt gefächertes Programm mit Ausstellungen, Vorführungen und Fahrten über den Platz. Besucher können so einen Einblick in den Auftrag und die tägliche Arbeit gewinnen und die Einzigartigkeit des Geländes und der Naturausstattung erleben.

Nachdem der Truppenübungsplatz im Jahr 1938 in Betrieb genommen wurde, veränderte er das Gesicht der Region. 14 Ortschaften wurden dafür aufgelöst, er bot und bietet Arbeit. Sowohl die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr als auch die der verbündeten Streitkräfte prägen seit Jahrzehnten das Bild der Region. Für Generationen von Wehrpflichtigen war er Übungsgebiet, viele haben ihre ureigenen Erinnerungen an Baumholder.

Der Truppenübungsplatz wurde gerade in den vergangenen Jahren mehr und mehr an die Erfordernisse des neuen Aufgabenspektrums der Bundeswehr angepasst und bietet sowohl für die Bundeswehr als auch für die US-Streitkräfte hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten, heißt es seitens der Kommandantur. Ohne ihn wäre die Entscheidung der amerikanischen Streitkräfte, den Standort Baumholder auch in Zukunft dauerhaft zu erhalten, wahrscheinlich nicht getroffen worden. Ohne den Platz wäre auch bei der jüngsten Bundeswehrstrukturreform die Entscheidung nicht zugunsten des Ausbildungsbetriebs STF in Idar-Oberstein gefallen und ohne den Platz und die Artillerietruppe gäbe es das Bundeswehrdienstleistungszentrum mit knapp 600 Beschäftigten in Idar-Oberstein nicht, sagt Osbahr.

3970 Menschen wurden dafür umgesiedelt, 698 Häuser dafür aufgegeben. Die Häuser sind längst von Granaten zerstört und die Natur holt sich zurück, was ihr gehörte: Das Gelände ist nicht nur Übungsplatz, sondern auch ein in Deutschland einzigartiger Brutort für Schmetterlinge, Frösche und andere Kleintiere. Mehr als die Hälfte des Geländes ist mit Wald bedeckt und wird vom Bundesforstamt Baumholder betreut. Kennzeichnend ist ein stark durchschnittenes Gelände mit zum Teil ausgesetzten Steilhängen. Mit der Aufnahmekapazität bis zu zehn Kompanien täglich sind auf den großen Flächen vielseitige Übungen möglich.

Von unserer Redakteurin

Gabi Vogt

Idar-Oberstein Birkenfeld
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