40.000
Aus unserem Archiv
Birkenfeld

Stefan-Morsch-Stiftung vermittelte den 3000. Spender aus ihrer Kartei

Den 3000. Spender, der durch die Stefan-Morsch-Stiftung für einen Leukämie-Patienten vermittelt wurde, begrüßte jetzt Vorstandsvorsitzender Emil Morsch. Seit 25 Jahren kämpft die Stiftung in Birkenfeld gegen die gefährliche Krankheit. Waren es im Gründungsjahr 1986 nur wenige Hundert, so sind heute mehr als 380 000 potentielle Stammzell- und Knochenmarkspender in der Stiftungsdatei registriert – alle mit dem Ziel, vielleicht irgendwann einmal ein Menschenleben zu retten.

Birkenfeld – Den 3000. Spender, der durch die Stefan-Morsch-Stiftung für einen Leukämie-Patienten vermittelt wurde, begrüßte jetzt Vorstandsvorsitzender Emil Morsch. Seit 25 Jahren kämpft die Stiftung in Birkenfeld gegen die gefährliche Krankheit. Waren es im Gründungsjahr 1986 nur wenige Hundert, so sind heute mehr als 380 000 potentielle Stammzell- und Knochenmarkspender in der Stiftungsdatei registriert – alle mit dem Ziel, vielleicht irgendwann einmal ein Menschenleben zu retten.

Schon am Vortag der Stammzellspende war Sebastian Dunkel aus Wermelskirchen nach Birkenfeld angereist. Nach einem letzten Check bei der Ärztin am Morgen ging es für den 28-Jährigen direkt auf die Liege der Apherese-Station in die Schneewiesenstraße. Fast volle fünf Stunden zirkulierte sein Blut durch einen Zellseparator, der die Stammzellen aus dem Blut herausfilterte. Diese werden innerhalb von 72 Stunden an den Patienten übertragen, der damit die Hoffnung und die Chance auf ein neues Leben geschenkt bekommt. Nach der Stammzellspende verabschiedet sich Sebastian Dunkel, zusammen mit seinem Großvater, der ihn nach Birkenfeld begleitet hat, macht er sich auf den Rückweg in die Heimat.

So ganz unbekannt ist dem Berufskraftfahrer die Kreisstadt nicht. Im Jahr 2004 war er in Birkenfeld bei der Bundeswehr stationiert. Damals ließ er sich auch als Stammzellspender typisieren. „Spender von der Bundeswehr haben wir in den letzten Monaten sehr viel“, erzählt Emil Morsch, denn die Zusammenarbeit mit dem Sanitätsdienst sei intensiviert worden. Mitarbeiter der Stiftung nehmen regelmäßig an den Blutspendeterminen der Bundeswehr in den Kasernen in ganz Deutschland teil. Dort klären sie über das Thema Stammzell- und Knochenmarkspenden auf und bieten die Möglichkeit zur Aufnahme in die Datei an. So wurden allein im Jahr 2010 rund 10.000 potentielle Lebensretter der Bundeswehr gewonnen. Und die Zusammenarbeit macht sich bezahlt, denn in der Stammzellentnahme-Station treffen immer mehr Rekruten und Soldaten ein, um Leben zu retten – mehrere im Monat. „Die Soldaten und Soldatinnen sind genau die potenziellen Spender, die wir brauchen: sie sind jung, körperlich fit und gesund.“ Leider werde sich die Umstellung bei der Bundeswehr auch bei der Stefan-Morsch-Stiftung bemerkbar machen, aber der Stiftungsgründer ist zuversichtlich: „Wir werden eine Lösung finden, um weiterhin jungen Menschen, die helfen wollen, diese Möglichkeit zu geben.“
Hallo,

Idar-Oberstein Birkenfeld
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Ihre Ansprechpartner in der Redaktion
Stefan Conradt (sc)
Redaktionsleiter
Tel. 06781/605-43
E-Mail
Vera Müller (vm)
Redakteurin
Tel. 06781/605-52
E-Mail
Bettina Schäfer (bet)
Redakteurin
Tel. 06781/605-56
E-Mail
Andreas Nitsch (ni)
Redakteur
Tel. 06781/605-45
E-Mail
Axel Munsteiner (ax)
Redakteur
Tel. 06781/605-44
E-Mail
Peter Bleyer (pbl)
Redakteur
Tel. 06781/605-58
E-Mail
Silke BauerSilke Bauer (sib)
Redakteurin
0171-2976119
E-Mail
Jörg Staiber (jst)
Reporter
Tel. 06781/605-63
E-Mail
Online regional

Bettina TollkampBettina Tollkamp
Chefin v. Dienst
Online
E-Mail

Regionalwetter
Dienstag

-1°C - 17°C
Mittwoch

0°C - 18°C
Donnerstag

4°C - 22°C
Freitag

5°C - 20°C
Anzeige
epaper-startseite
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach