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Rohrbach

Kai Benzel schreibt dieDorfgeschichte weiter

Mehr als 40 Jahre lang führte Engelbert Enders in Rohrbach die Dorfchronik und dokumentierte in ausführlicher Form die geschichtliche Entwicklung des Orts. Seine Eintragungen über das Dorfgeschehen füllen etliche Seiten mit Berichten und Bildern. Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung gab der frühere Lehrer die Aufzeichnungen an Kai Benzel weiter, der fortan den Part des Dorfchronisten in Rohrbach übernimmt.

Engelbert Enders (Mitte) überreichte symbolisch einen Band der Dorfchronik an Kai Benzel (rechts), der das Werk weiterführen wird. Ortsbürgermeister Bernhard Sauer freut sich, dass es eine qualifizierte Fortsetzung der wichtigen Arbeit geben wird. 
Foto: Benjamin Werle
Engelbert Enders (Mitte) überreichte symbolisch einen Band der Dorfchronik an Kai Benzel (rechts), der das Werk weiterführen wird. Ortsbürgermeister Bernhard Sauer freut sich, dass es eine qualifizierte Fortsetzung der wichtigen Arbeit geben wird.
Foto: Benjamin Werle

Ortsbürgermeister Bernhard Sauer dankte Enders im Namen der Gemeinde für seine herausragende Leistung und hielt einen Rückblick: 1967 übernahm Enders, der ursprünglich aus Hackenheim im Landkreis Bad Kreuznach stammt, die Leitung der katholischen Volksschule in Rohrbach und damit auch die Führung der Schul- und Dorfchronik. Als der Pädagoge ein Jahr später zum Unterrichten nach Leitzweiler versetzt wurde, schrieb seine Frau Agnes, die gleichzeitig seine Nachfolge an der Volksschule im zweitgrößten Heidedorf antrat, die Dorfchronik zwischenzeitlich weiter.

Nach kurzer Unterbrechung – 1972 bescheinigte das Kreisschulamt Birkenfeld, dass die Chronik zur Weiterführung als Dorfchronik geeignet ist und gemäß eines Erlasses des rheinland-pfälzischen Kultusministeriums auch dazu freigegeben wurde – dokumentierte Enders bis Dezember 2012 wieder selbst die Ereignisse in seiner Wahlheimat.

Dabei war er äußerst fleißig: Umfasste die Dorfchronik 1972 noch drei Bände, ist sie unter der Obhut des pensionierten Lehrers auf mittlerweile sechs angewachsen. Die ältesten Eintragungen stammen aus dem Jahr 1814 und wurden noch in Sütterlin verfasst. Künftig fortgeführt wird das Werk von dem 30-jährigen Kai Benzel, der sich für die Geschichte seines Heimatorts begeistert.

"Ich kann mir keinen geeigneteren Menschen für diese Arbeit vorstellen", sagte Enders anerkennend. Demnächst sollen die sechs Bände der Dorfchronik digitalisiert werden. Dazu hat Ortschef Sauer bereits Kontakt mit der Verbandsgemeindeverwaltung in Baumholder aufgenommen. Anschließend will sich Benzel an die Übersetzung der Sütterlin-Einträge in den ersten beiden Bänden aus dem frühen 19. Jahrhundert machen.

Von unserem Mitarbeiter

Benjamin Werle


Idar-Oberstein Birkenfeld
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