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Kreis Birkenfeld

Audi Nines MTB in Ellweiler: Profis freuen sich auf Sprünge im Steinbruch

Ein neuartiges Wettkampfformat, zahlreiche internationale Profifahrer und die spektakuläre neue Location versprechen einen Mountainbike-Event der Weltklasse: Die Vorbereitungen für die Audi Nines MTB 2018 laufen auf Hochtouren. Vom 8. bis 13. September findet die achte Auflage des renommierten Mountainbike-Events in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf erstmals in einem Steinbruch bei Birkenfeld im Hunsrück in Rheinland-Pfalz statt.

Seit Wochen richten Mountainbiker und Streckenbauer die Sprunghügel und -linien im ehemaligen Steinbruch bei Ellweiler her. Ab dem 8. September kämpfen hier die weltbesten Freerider und Slopestyle-Spezialisten um die Titel bei den Audi Nines MTB 2018 – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.  Foto: Audi Nines
Seit Wochen richten Mountainbiker und Streckenbauer die Sprunghügel und -linien im ehemaligen Steinbruch bei Ellweiler her. Ab dem 8. September kämpfen hier die weltbesten Freerider und Slopestyle-Spezialisten um die Titel bei den Audi Nines MTB 2018 – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Foto: Audi Nines

Ein bahnbrechendes neues Wettkampfformat, das erstmals genutzt wird, steht an der Spitze der Neuentwicklungen für die Audi Nines MTB 2018, die bislang als „Nine Knights MTB“ bekannt waren und am Reschenpass und in Livigno/Italien stattfanden. Anstelle der eintägigen Wettbewerbe vergangener Jahre haben die Fahrer dieses Mal eine ganze Woche Zeit, um ihre besten Tricks vor laufenden Kameras zu landen. Das daraus resultierende Videomaterial liefert die Grundlage für die Entscheidungen in den Kategorien „Beste Slopestyle-Bike-Line“, „Beste Freeride-Bike-Line“, „Bester Slopestyle-Bike-Trick“, „Bester Freeride-Bike-Trick“ und „Ruler of the Week“. In allen Kategorien bewerten sich die Fahrer gegenseitig anhand der Videoaufnahmen.

Das Format biete den Fahrern neue Möglichkeiten, während der gesamten Woche ihre besten Leistungen abzurufen und diese auf Film festzuhalten, heißt es in einer Presserklärung. Gleichzeitig können sie erstklassiges Action-Videomaterial produzieren, das die Fans weltweit in seinen Bann ziehen werde. „Es wird großartig sein, immer dann einen Contest-Lauf machen zu können, wenn man sich gerade dazu bereit fühlt“, sagt Mountainbike-Profi und Streckenbauer Sam Reynolds (England): „Ich denke, wir werden auf diesem Kurs ein neues Level erleben.“

Seit zwei Wochen verwandelt ein Team von Mountainbikern, Streckenbauern und Helfern die mondähnliche Landschaft des Steinbruchs bei Birkenfeld in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald in eine „Mountainbike-Location von epischen Ausmaßen“, wie der Veranstalter schwärmt. Freeride- und Slopestyle-Linien schlängeln sich durch das zerklüftete Gelände und bieten eine Vielzahl von Absprüngen aus Erde und Holz. Dazu kommen spezielle Elemente wie eine riesige Multi-Option-Satellitenschüssel und der eindrucksvolle Skydrop. Eine separate Big-Air-Rampe bietet den Fahrern die Möglichkeit, ihre Luftakrobatik auf neue Höhen zu bringen.

„Dieser Ort ist einfach perfekt“, schwärmt Chef-Kursbauer Andi Brewi. „Das ist der größte Kurs, den wir je gebaut haben. Aber es lohnt sich. Wir sind von der Strecke total begeistert.“ Die Freeride-Linie beginnt mit einem sechs Meter hohen Freeride-Drop, ergänzt Streckenbauer Clemens Kaudela: „Das ist abgefahren!“ Zahlreiche internationale Topstars der Szene und die deutschen MTB-Asse Lukas Knopf, Nico Scholze, Axel Weinmann und Tobi Wrobel haben ihre Teilnahme bestätigt. Zu alten Hasen wie Nicholi Rogatkin (USA), Emil Johansson (Schweden), Adolf Silva (Spanien) und Szymon Godziek (Polen) stoßen neue Gesichter wie Szymons Bruder David oder Freeride-Mountainbike-Legende Brendan Fairclough (England). „Das Fahrerfeld ist kaum zu übertreffen“, freut sich Mountainbike-Profi Patrick Schweika aus Koblenz. Er sagt: „Das ist der beste Kurs und die beste Location aller Zeiten. Ich rechne damit, dass wir daher auch die beste Veranstaltung aller Zeiten erleben werden.“

Wermutstropfen bei der Geschichte: Besucher sind aus Sicherheitsgründen im Steinbruch nicht zugelassen. So müssen sich einheimische MTB-Fans die Sprünge und Loops wie alle anderen weltweit auch im Internet und im Fernsehen anschauen. sc/red

Idar-Oberstein Birkenfeld
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