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Cochem-Zell

Windkraftanlagen auf Moselvorgebirge? FDP Cochem-Zell verlangt Einzelfallprüfung

Auf dem FDP-Bezirksparteitag ist ein Antrag des Kreisverbandes Cochem-Zell angenommen worden, in dem eine Neufassung der Moseltalschutzverordnung gefordert wird. Die Verordnung wird in der aktuellen Diskussion herangezogen, um den Bau von Windkraftanlagen an der Hangkante zum Moseltal zu regulieren.


Die Kreis-FDP will erreichen, dass zukünftig Einzelfallprüfungen vorgenommen werden, damit der Bau von Anlagen auch innerhalb des derzeitigen pauschalen Mindestabstands von 3000 Metern von der Mosel möglich ist. Vor allem dort, wo wegen der Topografie keinerlei Beeinträchtigung des Landschaftsbildes entsteht. Signalen aus den zuständigen Ministerien in Mainz sollten Taten folgen, verlangt die Kreis-FDP.
Das Landschaftsschutzgebiet von Schweich bis Koblenz habe einen rein touristischen Hintergrund, stelle eine subjektive Bewertung der unteren Naturschutzbehörde dar und sei nicht zuletzt im Hinblick auf die beschlossene Energiewende „mittlerweile überholt“. Die Ausweisung von Kernzonen entlang der Hangkanten zur Mosel entspreche einer pauschalen „Rasenmähertaktik“, die zudem im Gegensatz zum erklärten Ziel des Kreises Cochem-Zell steht, ein Null-Emissions-Landkreis zu werden.

Cochem Zell
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