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Pommern

Von Ufer zu Ufer: In Pommern schallt rotziger Rock herüber

Am Moselufer in Pommern wird schon bald wieder gerockt, und zwar richtig. Das Uferrock-Festival steht vor der Tür. Hard 'n heavy ...

Der Uferrock-Verein hofft auf viele Gäste auf dem Pommerner Festival. In diesem Jahr werden sieben Band auf der Bühne stehen.
Der Uferrock-Verein hofft auf viele Gäste auf dem Pommerner Festival. In diesem Jahr werden sieben Band auf der Bühne stehen.
Foto: Kevin Rühle

Von David Ditzer

So sieht der zeitliche Fahrplan fürs zweitägige Rockfestival am Pommerner Moselufer aus.
So sieht der zeitliche Fahrplan fürs zweitägige Rockfestival am Pommerner Moselufer aus.
Foto: Uferrock e. V.

Pogen, Headbanging und Circle Pits werden am Freitag, 5., und Samstag, 6. September, am Pommerner Moselufer wieder hoch im Kurs stehen. Denn an den beiden Tagen läuft am Ortsausgang in Richtung Karden das Uferrockfestival. Ganz neu: Zum ersten Mal werden den ersten Festivaltag gleich zwei Bands bestreiten, die auf Coversongs setzen, nämlich die Lokalmatadoren Renegades of Funk und Völkerball aus dem Kreis Altenkirchen. Das Festival beginnt am Freitagabend um 19 Uhr, tags darauf geht es ab 17 Uhr weiter (jeweils Einlasszeit).

Zwei Tribute-Bands, eine covert Songs der Crossover-Götter von Rage against the machine, die andere eifert in Aussehen, Repertoire, Show und Sound den brachialen Deutschrockern von Rammstein nach. Die Fans des Uferrock-Festivals dürfen sich in diesem Jahr definitiv auf einen Auftakt der härteren Gangart einstellen. Wobei es definitiv ein großer Partyspaß sein wird, zu RATM-Klassikern wie "Bombtrack", "Testify" oder "Wake up" auf dem Rasen vor der Bühne abzurocken.

Eine der besten Rage-against-the-machine-Coverbands

Um 20.30 Uhr werden die in der Region bekannten Musiker der Renegades of Funk loslegen. Wobei es vor allem der hohe Grad ihrer musikalisch-technischen Perfektion ist, der Stefan Kallenberg (Gitarre), David Laplant (Bass), Christian Schranz (Gesang) und David Theis (Schlagzeug) zu einer der besten RATM-Coverbands macht. Wer es selbst hören und einen Vorgeschmack bekommen will: http://ku-rz.de/3nzd.

René Anlauff (Gesang), Tobias Kaiser (Gitarre), Björn Müller (Gitarre), Andreas Schanowski (Keyboard), Tilmann Carbow (Bass) und Dirk Oechsle (Schlagzeug) von Völkerball kommen in Sachen Musik und Show ihren Vorbildern nah, den verbal explizit skandalösen Rockern von Rammstein. Hörprobe: http://ku-rz.de/3nzi.

Weiter Auftrittsgelegenheit für junge Bands aus der Region

Dass den ersten Festivaltag ausschließlich Coverbands bestreiten, bedeutet aber noch lange keinen Kurswechsel, unterstreicht Sebastian Frevel, Vorsitzender des Vereins Uferrock, der den Rockreigen in Pommern veranstaltet. Priorität habe es auch weiterhin, jungen Bands aus der Region die Gelegenheit zu geben, vor einem größeren Publikum zu spielen. Frevel sagt: "Mit Changing Destiny haben wir zum Beispiel eine Band aus Cochem, die zum ersten Mal dabei sein wird." Die Gruppe wird am Samstag um 18.15 Uhr die Bühne betreten und hören lassen, was sie kann.

45 Minuten später, um 19 Uhr, gehört das Festivalgelände der Formation Inhail aus dem Raum Andernach/Neuwied/Mayen. Angela Wolff (Gesang), Stefan Kaiser, Denis Hilger (beide Gitarre), Christian Koschitza (Bass) und Kevin Darscheid (Schlagzeug) haben selbst gemachten Alternative Rock zu bieten. Wie der sich anhört? Davon kann man sich auch via Internet einen ersten Eindruck verschaffen: http://ku-rz.de/3nzn.

The Ventilators aus Koblenz werden von 20.05 Uhr ins Rotieren kommen. Robert Poetzsch (Gesang), Flo Weis (Gitarre), Christian Fuchs (Bass) und Christoph Helm (Drums) halten's mit purem Rock und Hard Rock. Ihrer Webseite zufolge klingen sie, "als hätten sich Led Zeppelin, AC/DC und Guns n’ Roses entschlossen, gemeinsam die Sau rauszulassen". Das da durchaus etwas dran ist, lässt sich hier überprüfen: http://ku-rz.de/3nzo. Monopeople spielen mit Vorliebe Noise und Art Rock. Dabei sind sie äußerst experimentierfreudig, wie das folgende Video verrät: http://ku-rz.de/3nzr. In Pommern lassen sie sich um 21.20 Uhr blicken – kurz vor dem großen Showdown.

Bissig: De Wolff setzen den rockigen Schlussakzent

Den will mit De Wolff eine Gruppe aus den Niederlanden liefern, nämlich aus Geleen. Pablo und Luka van de Poel sowie Robin Piso mischen fast viele Stile, die im Ohr bleiben: Psychedelic, Funk, Rock 'n' Roll, Blues – jedenfalls, wenn man ihrem Facebook-Auftritt vertraut. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist bekanntlich besser: http://ku-rz.de/3nzs.

Doch warum wird in Pommern dieses Mal nicht im Sommer, sondern erst nach dem meteorologischen Herbstbeginn gerockt? Weil für das eigentliche Uferrock-Wochenende 19./20. Juli schon der Rheinland-Pfalz-Tag in Neuwied terminiert war, erläutert Vereinschef Frevel. Jetzt hoffen er und seine Mitstreiter, dass die Temperaturen an den Festivaltagen einigermaßen verträglich und campingtauglich sein werden. Na ja, zur Not muss man sich vor der Bühne in Rage rocken, bis es einem warm wird.

Infos zu Anfahrt, Camping und mehr: www.uferrock.de

Cochem Zell
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