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    Steuert Jugendtaxi im Kreis Cochem-Zell ins Aus?

    Wie geht es weiter mit dem Jugendtaxi? Seit Dezember 2006 gibt es diese Einrichtung im Kreis Cochem-Zell, die Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 an Wochenenden oder an Feiertagen sicher und zu einem günstigen Preis von Veranstaltungen nach Hause bringt. Doch nun ist die Finanzierung dieses Projektes unsicher geworden, denn die ADD als Aufsichtsbehörde beanstandet angesichts der Schulden des Kreises diese Ausgabe als freiwillige Maßnahme, die Finanzierung über Spenden weist gleichzeitig eine Lücke auf. Im nächsten Jahr muss der Kreis daher über die Zukunft des Jugendtaxis beraten. 2012 soll das Projekt aber auf jeden Fall weiter laufen.

    Cochem-Zell - Wie geht es weiter mit dem Jugendtaxi? Seit Dezember 2006 gibt es diese Einrichtung im Kreis Cochem-Zell, die Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 an Wochenenden oder an Feiertagen sicher und zu einem günstigen Preis von Veranstaltungen nach Hause bringt. Doch nun ist die Finanzierung dieses Projektes unsicher geworden, denn die ADD als Aufsichtsbehörde beanstandet angesichts der Schulden des Kreises diese Ausgabe als freiwillige Maßnahme, die Finanzierung über Spenden weist gleichzeitig eine Lücke auf. Im nächsten Jahr muss der Kreis daher über die Zukunft des Jugendtaxis beraten. 2012 soll das Projekt aber auf jeden Fall weiter laufen.


    „In diesem Jahr gibt es eine Finanzierungslücke von rund 3200 Euro gegenüber der ursprünglichen Planung, die wir aber über Einsparungen an anderer Stelle schließen können“, sagte Landrat Manfred Schnur im Kreisausschuss. Grund für die Lücke ist, dass aus Mitteln der Jugendstiftung der Sparkasse Mittelmosel in diesem Jahr nur 11.800 Euro für das Jugendtaxi bereitgestellt werden können. „Dennoch müssen wir uns grundsätzlich darüber unterhalten, wie wir ab 2013 dieses Angebot aufrecht erhalten können“, machte Schnur vor den Mitgliedern des Kreisausschusses klar.
    Der Kreisausschuss hält dieses Projekt auf jeden Fall für sinnvoll. „Wir legen schon Wert darauf, dass das Jugendtaxi weitergeführt wird“, so SPD-Fraktionssprecher Bernd Schuwerack. Die 3200 Euro wären gut angelegt und der Kreis sollte den Mut gegenüber der ADD beibehalten, diese freiwillige Ausgabe auch weiterhin zu tätigen, so der SPD-Politiker.
    Auch die CDU unterstützte das Jugendtaxi nachdrücklich. „Das liegt uns schon am Herzen, es ist unser Projekt“, so CDU-Fraktionssprecherin Stephanie Balthasar-Schäfer im Kreisausschuss. Vielleicht könne man das Jugendtaxi in den ÖPNV überführen, um ihn zu sichern. Wobei Landrat Manfred Schnur allerdings darauf hinwies, dass auch der ÖPNV zu den freiwilligen Aufgaben gehöre und das Jugendtaxi so nicht gesichert werden könne. „Vielleicht wäre es über die Jugendarbeit möglich“, meinte Schnur. Wie dem auch sei. Im nächsten Jahr wird sich der Kreis mit der Zukunft des Jugendtaxis beschäftigen müssen, kündigte der Verwaltungschef an. Dieter Junker

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