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Senheim

Senheims Ortschef: Pflaster bringt Probleme – Gemeinde und Rat haben alles richtig gemacht

Thomas Brost

Im Ringen um das Pflaster in der Straße „Altmai“ steht für Lothar Stenz fest: „Die Gemeinde hat alles richtig gemacht.“ Der Ortsbürgermeister von Senheim verweist auf viele meinungsbildende Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde, erinnert an Ein- und Anwohnerversammlungen sowie einige Gemeinderatssitzungen. Seine Einschätzung: Der Wind weht gegen den Erhalt des Pflasters mit Basaltgroßpflaster und Moselkies, das in diesem Frühjahr ausgetauscht werden soll. Stenz: „Unsere Einwohner sind mehrheitlich eindeutig gegen das Pflaster in der Altmai.“

Vor wenigen Tagen hat es in der Straße „Altmai“ einen Ortstermin gegeben. Dabei ist von Experten der Ausbau besprochen worden.
Vor wenigen Tagen hat es in der Straße „Altmai“ einen Ortstermin gegeben. Dabei ist von Experten der Ausbau besprochen worden.
Foto: Thomas Brost

Ursprünglich ging es, so Stenz, um die Befahrbarkeit dieser Straße, die mehr als 16 Prozent Steigung hat. Gleichzeitig war die Renovierung von Versorgungsleitungen für Wasser und Abwasser mitentscheidend. Man habe einen guten Kompromiss gefunden, indem die Randstreifen in der Altmai mit dem alten Pflaster belassen werden. „Das war denen, die dem Pflaster als Kulturgut Rechnung tragen wollten, im Gemeinderat recht“, sagt Stenz. Es habe nur ein bis zwei kritische Stimmen im Rat gegeben, darüber hinaus wohl viele Briefe und Beschwerden. „Das ist alles hochgespielt worden.“ Auch wenn 80 Prozent der Anwohner dafür seien, das würde im Verhältnis zu allen Senheimern „keine fünf Prozent“ ausmachen.

Im Gemeinderat habe man sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, aber der Rat könne sich auch nicht gegen „80 bis 90 Prozent der Bürger stellen“. Es widerspräche „jeder Vernunft“, wenn dann nicht auch automatisch alles andere unterhalb des Pflasters erneuert werde. Im Übrigen hält Stenz die Bobbycars am Rande der Altmai für Fassade, eines habe keine Räder mehr. Es gebe dort nur fünf Kinder, und in den nächsten Jahren kämen keine mehr hinzu. Wohl aber Rollatorfahrer. Wenn man vom Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ spricht, müsse man auch diese älteren Menschen berücksichtigen. Und die würden immer zahlreicher in Senheim. bro

Cochem Zell
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