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Pommern

Musikfestival in Pommern dient gutem Zweck: Hunderte genießen entspannte Party für Peru

Annika Könntgen

Eine lockere Atmosphäre, einen guten Zweck im Fokus. Perfekt, um einen schönen Sommerabend zu genießen: Am Wochenende lockte das Benefizfestival „Wasser für Peru“ Hunderte Besucher auf die Moselwiese in Pommern. Schon zum dritten Mal organisierte Peter Birkenbeil mit seinem Verein „Agua Viva“ die Veranstaltung, um Spenden für Kleinbauern in den Anden zu sammeln. Denen soll eine Trinkwasserversorgung bereitgestellt werden.

Der Pommerner Peter Birkenbeil wirkt mit seiner Gitarre selbst beim Benefiz-Musikfestival „Wasser für Peru“ mit, das er organisiert hat. Der Erlös soll armen Bauern in den Anden zugutekommen. Birkenbeil feierte auch in sein Geburtstag rein.
Der Pommerner Peter Birkenbeil wirkt mit seiner Gitarre selbst beim Benefiz-Musikfestival „Wasser für Peru“ mit, das er organisiert hat. Der Erlös soll armen Bauern in den Anden zugutekommen. Birkenbeil feierte auch in sein Geburtstag rein.
Foto: Kevin Rühle

Kinder spielen auf der Moselwiese und passen sich Bälle zu. Die Erwachsenen lauschen der Musik unterhalten sich angeregt und sind gut gelaunt. Das Festival spricht alle Generationen an. Immer mehr Gäste strömen im Laufe des Abends ans Moselufer in Pommern. Dass der Soundcheck nicht pünktlich um 19 Uhr beendet ist, stört niemanden. Bei „Wasser für Peru“ geht es locker und ungezwungen zu. Veranstalter und Veranstaltung sind sich ganz schön ähnlich, findet Manfred Johann von der Band Swingin' Brass: „Die Atmosphäre ist ganz so, wie Peter auch ist.“

Gerade die ist es, die vielen Leuten gefällt. „Ein großer Anreiz ist auch, dass alles auf freiwilliger Spendenbasis passiert“, erklärt Nikolas Arnold von der Band Brotlos. An diesem Abend musste niemand Eintritt bezahlen. Nicht einmal für die Getränke wurde zur Kasse gebeten. „Hier herrscht Selbstbedienung. Und am Ende kann jeder so viel in die Spendenkasse tun, wie er es für angemessen hält“, sagt Peter Birkenbeil. Das Konzept hat bisher immer gut funktioniert. Die Gäste lassen für den guten Zweck gerne etwas Geld da.

Wir sehen es als Verpflichtung und Vergnügen an, den Verein zu unterstützen.

Benno Klubert von der keltischen Band Morning Dew

Die Bands spielen selbstverständlich allesamt kostenlos, um dem Projekt unter die Arme zu greifen. „Wir sehen es als Verpflichtung und Vergnügen an, den Verein zu unterstützen“, erklärt Benno Klubert von der keltischen Band Morning Dew. Conny Theisen vom Trio Seite an Saite sieht das ähnlich: „Wenn man es zeitlich schafft, hilft man immer gerne bei so etwas.“ Für Manuel Weins ist es eine Ehrensache, auf dem Festival zu spielen. Die Band Mariachi Pomerania, bei der auch Peter Birkenbeil selbst mitspielt, setzt sich jedes Jahr ausschließlich für die Benefizveranstaltung zusammen und bietet peruanische Volkslieder dar. „Die Lieder kommen aus der Region, für die die Spenden gesammelt werden“, sagt Weins.

Durch die Fülle von Kontakten, die Peter Birkenbeil zu Musikern, aber auch in Peru geknüpft hat, und durch die Hilfsbereitschaft der Bands gab es an dem Abend eine bunte Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen. Elisabeth Vogt (64) aus Klotten kannte keine der Bands und ließ sich überraschen. Sie hatte von dem Event in der Zeitung erfahren, kurz bevor sie einen alten Reisebericht von Freunden aus Peru gefunden hat. „Das hat eine persönliche Verbindung zu der Veranstaltung geschaffen“, erklärt sie. Matthias Mentenich (21) aus Pommern ist nicht zum ersten Mal dabei. Was ihn am meisten begeistert: „Ich weiß, dass die Spenden zu 100 Prozent in Peru ankommen.“

Weitere Informationen zu Verein, Projekt und Spenden unter www.agua-viva-peru.jimdo.com

Von unserer Mitarbeiterin Annika Könntgen

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