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    Cochem

    Kandidaten gehen ruhig auf heikle Anwürfe ein

    Die 11 Millionen Euro teure Stadtwaldlinie (K 18 neu) in Cochem? Sie muss und wird als eminent wichtige Verkehrsachse zwischen Mosel und Eifel nach 30 Jahren endlich ausgebaut werden. Da sind sich alle fünf Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Cochem einig. Auch die Kampfansagen ans Land mit Blick auf den angestrebten Erhalt der kleinen Grundschulen in Müden und Lieg klingen ähnlich. Vermeintliche Unstimmigkeiten mit Blick auf ihre eigene Person erläutern sie geduldig und schlüssig.

    Podiumsdiskussion der Rhein-Zeitung zur Wahl des VG-Bürgermeisters in Cochem im Kapuzinerkloster.
    Podiumsdiskussion der Rhein-Zeitung zur Wahl des VG-Bürgermeisters in Cochem im Kapuzinerkloster.
    Foto: Kevin Rühle

    Moderator Thomas Brost konfrontiert CDU-Kandidatin Stephanie Balthasar-Schäfer gleich zu Beginn mit der Spendenaffäre um den Ex-Agenten Werner Mauss. In die Aufarbeitung war und ist sie als Kreisschatzmeisterin involviert. Man sei bei der CDU „aus allen Socken gefallen“, als man erfahren haben, dass der angegebene Überweiser nicht der Spender sei. Aber: „Wir haben aus den Fehlern gelernt.“ Bei jeder Spende müssten die Spender nun eine schriftliche Erklärung abgeben.

    SPD-Bewerber Hans Bleck lässt sich im Wahlkampf von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstützen, verzichtet aber bei den Wahlplakaten aufs Parteisignet. Er stehe dazu, dass die SPD seit 25 Jahren seine politische Heimat sei. Dennoch müsse und wolle er als Bürgermeister parteiunabhängig agieren und ein offenes Ohr für jeden haben. Er habe aber einen Anruf aus der Mainzer Staatskanzlei erhalten, ob Malu Dreyer ihn in seinem Wahlkampf unterstützen dürfe. Bleck: „Ich wäre doch mit dem Klammerbeutel gepudert, hätte ich da abgesagt.“

    Cochems Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz betont, es gehöre für ihn zur Glaubwürdigkeit, sein Amt im Falle eines Wahlsiegs aufzugeben. Der Zeller Daniel Schawo witzelt mit Blick auf mögliche künftige Ambitionen als Zeller Stadt- oder VG-Chef: „Bei allen weiteren Spekulationen halte ich es mit meiner Oma. Die hat immer gesagt: ,Daniel, immer aane Kluß nach dem annere'.“

    Peter Michels, der Vorkämpfer gegen, wie er sagt, „Parteienmuff“, war zwar selbst in SPD und CDU. Doch 1998 verließ er die SPD wegen Gerd Schröder, 2010 die CDU wegen einer „schmutzigen Kampagne gegen meinen früheren Freund Albert Jung“. Das wäre also geklärt. David Ditzer

    So haben sich die Kandidaten präsentiert: Was Blicke und Gesten verratenPodiumsdiskussion in Cochem: Welcher Kandidat hat denn die Nase vorn?
    Cochem Zell
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