40.000
Aus unserem Archiv
Dohr

Kampf in Dohr erhält neues Gebäude

Dieter Junker

Das Maschinenbau-Unternehmen Kampf investiert in seinen Standort Dohr. In den nächsten Monaten entsteht hier ein neues Verwaltungsgebäude mit Büros und Sozialräumen. Am heutigen Freitag ist der Spatenstich, im nächsten Jahr, wenn Kampf in Dohr sein 60-jähriges Bestehen feiert, soll alles fertig sein. Rund 1,5 Millionen Euro investiert der Weltmarktführer in Sachen Schneid- und Wickeltechnik dafür in der Eifel.

„Das ist für den Standort Dohr unheimlich wichtig“, meint Werkleiter Marc Jobelius zu dem Bauvorhaben. Der bisherige Verwaltungstrakt, der in großen Teilen noch aus den 1960er-Jahren stammt, sei in die Jahre gekommen und entspreche nicht mehr den heutigen Ansprüchen, erläutert er. „Wir haben in unseren Werkhallen hochmoderne, komplexe Maschinen. Nun soll auch hier im Verwaltungsteil alles modernisiert werden“, betont er gegenüber der RZ.

Ein Teil des alten Verwaltungstraktes ist bereits abgerissen. Mit dem Spatenstich beginnen dann die Bauarbeiten für den neuen zweistöckigen Anbau, der eine Länge von rund 50 Metern und eine Breite von rund acht Metern haben wird. Für die Verwaltung sind hier etwa 245 Quadratmeter vorgesehen, für die Sozialräume 260 Quadratmeter und für die Kantine 170 Quadratmeter. „Dem Unternehmen geht es zum einen darum, dass das Werk in Dohr auch ein modernes Erscheinungsbild erhält. Auf der anderen Seite sollen die Mitarbeiter ansprechende Sozialräume erhalten, sowie gute und moderne Arbeitsmöglichkeiten für Verwaltung und Empfang entstehen“, so Marc Jobelius.

Für den Werkleiter ist dies aber auch ein klares Bekenntnis des Maschinenbau-Unternehmens für seinen Standort in Dohr, wo Kampf seit 1959 ein Werk hat. „Der Neubau des Verwaltungsgebäudes ist da ein deutliches Signal. Aber es wird auch sonst viel in Dohr investiert“, erläutert Marc Jobelius und verweist darauf, dass kürzlich eine neue Schleifmaschine aufgestellt wurde und in Kürze weitere neue Fertigungsmaschinen folgen werden. „Der Kampf-Gruppe ist Dohr sehr wichtig. Wir leisten mit unseren hoch qualifizierten Mitarbeitern und der modernen Ausrüstung einen wichtigen Beitrag für die hohe Qualität, für die Kampf weltweit steht“, macht Jobelius deutlich.

Rund 70 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Viele von ihnen kommen aus der Region. Damit ist Kampf, vielen vor Ort noch als „Dohrer Maschinenbau“ bekannt, zu einem wichtigen regionalen Wirtschaftsfaktor geworden. Und auch beim jetzigen Bau des neuen Verwaltungsgebäudes werden Baufirmen aus der Region zum Einsatz kommen, wie der Werkleiter betont. Dieter Junker

Hintergrund: Kampf Schneid- und Wickeltechnik

Die Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG mit Hauptsitz im oberbergischen Wiehl in der Nähe von Gummersbach liefert seit 1920 Maschinen zum Schneiden und Wickeln an Hersteller bahnförmiger Materialien auf allen fünf Kontinenten. Dazu gehören Alufolien und verschiedene Verpackungsmaterialien wie Chipstüten, Frischfleisch-Schutzfolien oder Milchkartons.

Seit 1988 ist Kampf Teil der Jagenberg AG mit Tochtergesellschaften in Deutschland, den USA, China und Indien. Der Exportanteil beträgt rund 80 Prozent. In Dohr sind 75 Mitarbeiter beschäftigt, darunter sieben Auszubildende. Das Werk hat eine Gebäudefläche von rund 4500 Quadratmetern, davon 2000 Quadratmeter für Montage, 1500 Quadratmeter für die Fertigung und das Lager sowie 350 Quadratmeter für die Ausbildungswerkstatt. Das Werk verfügt insgesamt über zwölf CNC-Dreh- und Fräsmaschinen.dj

Cochem Zell
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Online regional
Nina Borowski

Nina Borowski

Regio-CvD Online

 

Mail

Anzeige
epaper-startseite
Regionalwetter
Dienstag

17°C - 28°C
Mittwoch

18°C - 31°C
Donnerstag

16°C - 30°C
Freitag

11°C - 21°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach