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Senheim

Jacht geht in Senheimer Hafen unter

Nur noch der Bug und einige Aufbauten ragen aus dem Wasser, eine etwa zehn Meter lange Jacht ist gesunken. Einen Grund dafür können die Einsatzkräfte noch nicht ausmachen. Wichtiger ist auch, dass der ausgelaufene Treibstoff nicht aus dem Hafen in die Mosel gelangt.

Etwa 50 Feuerwehrleute sind im Einsatz, sie kommen aus Senheim, Bruttig und Mesenich – und auch der Gefahrenzug aus Lutzerath ist vor Ort. Die Einsatzkräfte versuchen den Ölteppich, der bereits die Ausmaße von 250 mal 40 Meter angenommen hat, mit Schläuchen einzudämmen. „Wir wollen nur, dass der Diesel nicht in die Mosel schwimmt. Daher bauen wir eine Sperre“, erklärt Berthold Berenz, Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) in Cochem-Zell. Warum die Jacht, die laut Zeugen schon länger im Senheimer Hafen anliegt, plötzlich untergegangen ist, kann noch niemand sagen. Spaziergänger haben den Vorfall der Feuerwehr gemeldet, die gerade einen anderen Einsatz absolviert hatte. Gehoben werden kann die Jacht von der Feuerwehr nicht, „dazu braucht es Luftkissen oder einen Schiffskran“, erklärt Berenz. Er geht davon aus, dass zuvor Taucher den Rumpf des Schiffes untersuchen müssen, damit eine Entscheidung getroffen werden kann. Der Besitzer des Schiffes war während des Einsatzes noch nicht vor Ort, die Wasserschutzpolizei übernimmt den Fall.

Cochem Zell
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