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    Cochem

    Im Kapuzinerkloster: Südamerikanische Klänge begeistern

    Exotische Gitarrenklänge gibt es im Mai im Kulturzentrum Kapuzinerkloster zu hören. Die Stadt Cochem ist Gastgeber für ein Festival, zu dem hochkarätige Künstler erwartet werden.

    Hans Thill (links), Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Edenkoben, präsentierte mit Cochems Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz das Programm für das Gitarrenfestival.  Foto: Christoph Bröder
    Hans Thill (links), Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Edenkoben, präsentierte mit Cochems Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz das Programm für das Gitarrenfestival.
    Foto: Christoph Bröder

    Von unserem Mitarbeiter Christoph Bröder

    Unter dem Motto "Brazilian Night" ist für Montag, 9. Mai, von 19 Uhr an das erste Gitarrenfestival in Cochem geplant. Die Veranstaltung im Pater-Martin-Saal entsteht in Kooperation mit dem Künstlerhaus Edenkoben, wo das Festival seit 26 Jahren etabliert ist. Jahr für Jahr spielen dort hochkarätige Gitarristen aus aller Welt, Genregrenzen werden überwunden. Die erste Festivalausgabe in Cochem ist ein Ableger der Veranstaltung, das Programm deckt sich mit dem in Edenkoben. Eine weitere Ausgabe wird es zudem in Mainz geben.

    Mit von der Partie sind vier brasilianische Musiker: Guinga hat vor einigen Jahren seine Zahnarztpraxis aufgelöst, um sich vollkommen der Musik zu widmen. Er gilt als der bedeutendste zeitgenössische Komponist Brasiliens. Seine Musik vereint ungewöhnliche Harmonien und Klänge sowie Samba- oder Chôro-Rhythmen. Cristina Azuma ist eine weltweit gefeierte brasilianische Gitarristin und trägt einen Doktortitel der Pariser Sorbonne in Musikwissenschaft.

    Sie ist eine Koryphäe für die Musik des späten 17. Jahrhun-derts. Daniel Murray gilt als einer der talentiertesten Gitarristen seiner Generation. Bekannt ist er für seine ausgefeilte Technik, er entlockt seinem Instrument unvergleichliche Klänge. Der junge Gitarrist Jean Charnaux aus Rio de Janeiro spielt seine eigenen Kompositionen, die sich durch viel Kreativität, Sensibilität und einwandfreie Technik auszeichnen. Von Brasiljazz über Choro-Rhythmen bis zu Musica Popular Brasileira ist alles dabei.

    "Das Festival ist in seiner Art einzigartig in Europa", betont Hans Thill, Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Edenkoben. "Es zeigt, dass auch kleine Veranstalter große Dinge bewirken können", erzählt er. Wolfgang Lambertz, Cochems Stadtbürgermeister, ist von dem Konzept überzeugt: "Wir bedienen gern mal die Nische und gehen in die Breite. Schließlich haben wir einen kulturellen Auftrag", erklärt er. Wirtschaftliche Interessen dürfen da auch mal hinten angestellt werden. "Mit dem Pater-Martin-Saal des Kapuzinerklosters haben wir die ideale Location für das Cochemer Festivaldebüt gefunden, die gute und weiche Akustik ist perfekt für Gitarrenmusik", meint Lambertz.

    Einlass: 18 Uhr, Eintritt: 17 Euro, Schüler, Studenten, Auszubildende zahlen 14, KulturCard-Inhaber: 16 Euro. Vorverkauf: www. stadtcochem.de,Buchhandlung Layaa-Laulhé,Touristinfo Cochem, Infos: www.kulturzentrum- kapuzinerkloster.de, oder www.kuenstlerhaus-edenkoben.de

    Cochem Zell
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