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Kaisersesch

Gewerbeparkfest in Kaisersesch: Unternehmer zeigen, was sie leisten können

Kevin Rühle

So viel Besuch hat die VG-Verwaltung in Kaisersesch selten. Beim Gewerbeparkfest im Industriegebiet tummeln sich bereits vormittags Hunderte Besucher zwischen den Ständen der Unternehmer. Die Stimmung ist ausgelassen, von der Zirkuswiese für die Kleinen schallt laute Musik, über Kaisersesch kreist ein Hubschrauber, der manchen Besuchern eine neue Perspektive auf die Eifelstadt ermöglicht. Und mittendrin zeigen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Gewerbetreibender (Arge), welche Produkte und Dienstleistungen sie auf dem Land zu bieten haben.

Sofort ins Auge sticht das Großaufgebot an Maschinen der Firma Bleser aus Neuwied. Mehr als ein Dutzend Bagger, Häcksler und Kräne werden von den Besuchern unter die Lupe genommen. Doch was lockt ein Neuwieder Unternehmen nach Kaisersesch? „Wir haben eine neue Kooperation mit der Firma Bertgen geschlossen. Deshalb zeigen wir hier, was wir können“, sagt der Geschäftsführer Hans-Dieter Bleser. Bei der neuen Mietstation gibt's Baumaschinen aller Art, sogar einen Minikran, der durch die Wohnung in den Garten fahren kann, ohne ein Trümmerfeld zu hinterlassen. Gegenüber präsentiert Jörg Bertgen, Vorstandsmitglied der Arge, sein Unternehmen. „Es ist schön, wenn man sich mit Stammkunden mal etwas länger unterhalten kann. Wir beraten aber auch“, sagt Bertgen. Der erste Kontakt zum Kunden sei wichtig, damit sich dieser später an die Firma erinnert.

Der Sprung vom Energiehandel zum Hotel Kurfürst und Burgern aus regionalem Wild ist auf dem Gewerbeparkfest schnell geschafft. „Wir wollen regionale und moderne Produkte anbieten“, erklärt der Koch Thorsten Baque. Das funktioniert, die Gäste stehen Schlange. Direkt nebenan können die Besucher den Wein von Kilian Moritz aus Pommern probieren. Der Moselaner ist Mitglied der Kaisersescher Arge, „weil man in der Truppe ein freundschaftliches Verhältnis pflegt und die Entfernung nicht so groß ist, wenn man das große Ganze im Blick hat“, sagt der Pommerner Winzer. Seine Weine hat er auf die Burger abgestimmt, ein kräftiger Riesling passt perfekt.

Nur wenige Meter von der Baustelle entfernt stellt sich Stefan Ziegler, der künftige Marktleiter des Edekamarktes in Kaisersesch, den Fragen der Besucher. Denn der neue Supermarkt lässt auf sich warten, „die Erdarbeiten waren deutlich komplizierter als gedacht“, sagt Ziegler. Im November soll es so weit sein. Bis dahin sucht der Unternehmer noch Personal, 45 Mitarbeiter will er für den Betrieb der 1800 Quadratmeter Verkaufsfläche einstellen.

Die insgesamt 30 Unternehmer in Kaisersesch zeigen, das eine Gewerbeschau in der Eifel noch funktionieren kann, jedenfalls, wenn vom Autohändler bis zum Holzdesigner alle mitmachen.

Mehr Infos gibt's im Netz unter www.gewerbeparkfest.com

Von unserem Redakteur Kevin Rühle

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