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    Blankenrath

    Für rund eine halbe Million Euro: Blankenrath erhält Kunstrasenplatz

    In Blankenrath entsteht ein neuer Kunstrasenplatz. Rund eine halbe Million Euro wird das Projekt des örtlichen Sportvereins kosten. Neben dem SV Blankenrath sind aber auch die Ortsgemeinde, die Kirchspielgemeinden, weitere Nachbargemeinden, die Grund- und Realschule plus Blankenrath, die Kindergärten und andere Vereine beteiligt.

    Aus dem bisherigen Sportplatz in Blankenrath soll ein Kunstrasenplatz werden. Der Kreis hat dafür Zuschüsse bewilligt.
    Aus dem bisherigen Sportplatz in Blankenrath soll ein Kunstrasenplatz werden. Der Kreis hat dafür Zuschüsse bewilligt.
    Foto: Dieter Junker

    Von unserem Mitarbeiter Dieter Junker

    Der Kreis hat nun Zuschüsse aus Jugend- und Schulbaufördermitteln bewilligt. Insgesamt etwas mehr als 68 000 Euro. Weitere Gelder gibt es vom Land und von den Kommunen.

    Der jetzige Rasenplatz des SV Blankenrath, 1987 vom Verein in Eigenregie errichtet, ist in die Jahre gekommen und daher sehr sanierungsbedürftig. Nicht zuletzt deshalb will der SV hier einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage errichten, das "Kirchspiel"-Stadion.

    176 000 Euro Eigenanteil sind zu schultern

    Ein ehrgeiziges Projekt für den Verein, der aber viele Kooperationspartner mit ins Boot geholt hat. 454 461 Euro sind derzeit für das Vorhaben eingeplant. Der Verein hat eine Landeszuwendung aus dem Goldenen Plan von knapp 100 000 Euro beantragt, die Ortsgemeinde Blankenrath soll sich mit 68 000 Euro beteiligen, die Kirchspielgemeinden mit weiteren 43 000 Euro. Der Eigenanteil des Blankenrather Vereines liegt bei etwa 176 000 Euro.

    Der Kreis wird sich nun mit rund 68 000 Euro an dem Projekt beteiligen. So bewilligte der Jugendhilfeausschuss aus Jugendfördermitteln 22 723 Euro, der Kreisausschuss stimmte einer Unterstützung aus Schulbaufördermitteln in Höhe von 45 446 Euro zu. Auch die Sanierung des Tennenplatzes am Schulzentrum, der bereits seit mehr als 30 Jahren in Betrieb ist und sich laut Kreis in "einem desolaten Zustand" befindet, stand im Raum.

    Schulen können den Kunstrasen mitnutzen

    Aufgrund der allerdings zu erwartenden sehr hohen Sanierungskosten vom mehr als 1 Million Euro, was nicht zuletzt mit den Kosten für die Altlasten bei der Entsorgung des Altbelages zusammenhängt, räumte der Kreis der Sanierung des Rasenplatzes Vorrang vor dem Schulsportplatz ein. Dies auch deshalb, weil die Schulen die Möglichkeit haben, den Kunstrasenplatz mitzunutzen.

    Die geplante Erweiterung der Sportanlage um eine 100-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunggrube wird nach Angaben des Kreises aus Kostengründen - dieses Vorhaben hätte rund 225 000 Euro gekostet - und wegen der fehlenden finanziellen Beteiligung der Verbandsgemeinde Zell und des Landes Rheinland-Pfalz allerdings nicht realisiert.

    Cochem Zell
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