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Ediger-Eller

Dorfgestaltung geht alle etwas an: Ediger-Eller nimmt seine Zukunft in die Hand

Ein guter Anfang ist gemacht: Die Initiative des Gemeinderates Ediger-Eller geht in die zweite Runde, schon am Montag, 17. September.

In Ediger-Eller wollen viele Bürger mit anpacken, um den Ort noch liebens- und lebenswerter zu machen. Foto: Ortsgemeinde Ediger-Eller
In Ediger-Eller wollen viele Bürger mit anpacken, um den Ort noch liebens- und lebenswerter zu machen.
Foto: Ortsgemeinde Ediger-Eller

Die Bewohner des Ortes können auf starke Unterstützung aus den eigenen Reihen bauen. Das lässt zumindest die Teilnehmerzahl erwarten: Das Treffen im Bürgerhaus, bei dem es darum ging, sich eine Arbeitsgruppe auszusuchen, war gut besucht. „Und es hätten noch mehr sein können, denn einige hatten sich bei mir noch entschuldigt, wollen beim nächsten Mal aber unbedingt dabei sein,“ freut sich Ortsbürgermeisterin Heidi Hennen-Servaty. Nach einer kurzen Einführungsrunde der Dorfplanerin Christiane Hicking ging es in unterschiedlich großen und kleinen Runden in die Tiefe der Dorfentwicklung. Denn einen Masterplan für die Zukunft zu entwickeln, das ist das Ziel der Gemeinde.

Lebhaft diskutiert wurde in den Arbeitskreisen „Bauliche Entwicklung“, „Nahversorgung“, „65plus / Gesundheit“, „Infrastruktur“, „Weinbau und Tourismus“, „Kommunikation“ und „Natur“. Eigentlich hatten die Gruppen an dem Abend nur den Auftrag, einen vorläufigen Fahrplan für ihre Aufgaben zu entwickeln und waren gebeten worden, ein Thema für die nächste größere Versammlung am Montag, 15. Oktober, auszuwählen. Nach rund 45 Minuten stellten die einzelnen Referenten nicht nur ihren Zeitplan vor, sondern auch konkrete Handlungsansätze für die kommenden Wochen.

  • So will der Arbeitskreis (AK) „Bauliche Entwicklung“ zum Beispiel den scheinbaren Leerstand (Ferienhäuser/-wohnungen) kartieren. „Denn er ist fast genauso schlimm wie echter Leerstand“, hieß es.
  • Der Arbeitskreis „Nahversorgung“ wird mit M-Punkt, der Dorfladenberatungsstelle des Landes, Kontakt aufnehmen.
  • Bei „65plus/Gesundheit“ wird ein Fragebogen entwickelt, der an alle Haushalte verteilt werden soll, „Gesundheit geht alle an.“
  • Die Vertreter des AK „Infrastruktur“ waren der Meinung, dass das Bürgerhaus mit Beamer und weiteren Dingen kurzfristig ausgestattet werden könnte.
  • Der Arbeitskreis „Kommunikation“ wird zunächst alles für ein Infoblatt zusammentragen, was es im Ort an Dienstleistungen und Versorgungsangeboten gibt.
  • Der Arbeitskreis „Natur“ wird etwa ein Pflanz- und Grünkonzept für die Ortslagen erarbeiten.

Alle diese Gruppen werden sich in den nächsten vier Wochen treffen und die Aufgaben weiter konkretisieren. Dann gibt es von allen ein Feedback am 15. Oktober. Der Arbeitskreis „Weinbau & Tourismus“ wird mit seinen Aktivitäten die Weinlese und Saison abwarten. „Denn hierfür brauchen wir die Beteiligung der Winzer und Gastgeber.“ Ziel wäre es dabei auch, die trostlose Winterzeit, wie sie schon im Auftakt im August bemängelt worden war, etwas zu beleben. Die sind nur einige Beispiele aus den vielen Vorschlägen, die weiter in Richtung ihrer Machbarkeit untersucht und diskutiert werden müssen. Mit der Gründung der Arbeitskreise ist aber kein geschlossener Kreis entstanden, darauf weisen alle Teilnehmer ausdrücklich hin. Vielmehr wird in einigen Gruppen sogar noch Verstärkung gesucht, darunter „Kommunikation“, „65plus/Gesundheit“ sowie „Weinbau und Tourismus“.

Cochem Zell
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