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Dohr

Darts boomt: Dohrer setzen mit viel Erfolg auf Pfeilwerfer

Um einen Dartpfeil präzise zu werfen, braucht es schon eine ruhige Hand und wohl unzählige Übungsstunden. Für die Teilnehmer des Dohrer Dart Cups ist das nichts Neues. Das groß angelegte Turnier in der Turnhalle der Grundschule hat jetzt ideale Bedingungen zum Kräftemessen und fachlichen Austausch geboten – auch dank eines Nationalspielers.

Erneut auf Rekordkurs: Der Dohrer Dart Cup erfreut sich in der Szene großer Beliebtheit.
Erneut auf Rekordkurs: Der Dohrer Dart Cup erfreut sich in der Szene großer Beliebtheit.
Foto: Philipp Wirtz

Die Veranstaltung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. „Ursprünglich haben wir mal mit einem Kickerturnier angefangen, das im ersten Jahr auch sehr erfolgreich war“, erklärt Tobias Adams vom Veranstalter, dem Verein Dorfgemeinschaft Dohrer Bolzplatz. „Was eigentlich vor acht Jahren als Kickerturnier gestartet war, hat sich dann schnell in Richtung Dartturnier entwickelt. Vom dritten Jahr sind wir dann komplett auf Darts umgestiegen“, so Adams weiter.

In ihren Händen liegt die Organisation: (von links) Oliver Görgen, Andre Coche und Tobias Adams.
In ihren Händen liegt die Organisation: (von links) Oliver Görgen, Andre Coche und Tobias Adams.
Foto: Philipp Wirtz

Seither sind nicht nur die Teilnehmerzahlen, sondern ist auch die Veranstaltung selbst kontinuierlich gewachsen. In diesem Jahr gingen 96 fast ausschließlich männliche Teilnehmer an den Start. Dart zieht, und zwar über die Kreisgrenzen hinaus: Inzwischen deckt das Einzugsgebiet der Veranstaltung beinahe den gesamten Raum zwischen Trier und Koblenz ab. „Die Teilnehmerzahl, die hier in Dohr erreicht wird, ist für die Region wirklich außergewöhnlich. Auch der Aufbau hier in der Halle ist ein Alleinstellungsmerkmal für ein Turnier dieser Größenordnung. Die meisten Dartsturniere finden in Kneipen statt“, erklärt Stefan Nilles aus Kinderbeu-ren. In seiner 20-jährigen Dartkarriere hat er zahlreiche Meisterschaften gewonnen: darunter einen Weltmeister- sowie mehrere Europameistertitel. In Dohr ist er bereits seit vielen Jahren mit dabei. „Das Turnier ist immer ein sehr gutes Training“, betont Nilles.

Für die Koordination der 254 beziehungsweise 255 Einzelspiele ist Oliver Görgen verantwortlich. Er verwaltet und aktualisiert nicht nur die Ergebnislisten, sondern teilt auch mithilfe eines Computerprogramms die einzelnen Spieler jeweils einem Gegenspieler sowie einem Dartautomaten zu. Immer wieder muss er sich zwischendurch auch um alle großen und kleinen Sorgen der Teilnehmer kümmern, mit denen sie an ihn herantreten. Die Gesamtdauer der Einzelspiele schätzt Görgen auf acht bis neun Stunden.

Wer die Wartezeit sinnvoll nutzen möchte, der hat in den Pausen die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Dartprofi René Eidams, gegen den man außerdem ein Spiel bestreiten kann, an seiner Technik zu feilen. „Der Kontakt zu René Eidams ist über Stefan Nilles zustande gekommen. Die beiden haben mal zusammen in der Nationalmannschaft gespielt. Dass wir ihn jetzt hier haben, ist schon eine tolle Sache für die Teilnehmer“, freut sich Oliver Görgen. Geworfen wird im Übrigen zum Selbstzweck: Das Startgeld wird vollständig in die Automatenmiete sowie die Preisgelder für die Gewinner investiert. Fortsetzung folgt wohl – zum zehnten Heinzelmann Dart Cup im nächsten Januar.

Von unserem Mitarbeiter Philipp Wirtz

Cochem Zell
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