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    Hambuch

    Chorgesang auf hohem Niveau begeistert

    Chorgesang auf hohem Niveau erfüllt die Pfarrkirche in Hambuch und die Herzen der aufmerksam zuhörenden Besucher, die trotz lausiger Kälte im unbeheizten Gotteshaus die Bänke füllen. Der heimische Chor TonArt hat zur Feier seines zehnjährigen Bestehens den Gastchor gleichen Namens tonArt Nassau zum gemeinsamen Konzert eingeladen.

    Der Hambucher Chor TonArt unter der Leitung von Daniel Brengmann feierte seinen zehnten Geburtstag mit einem Konzert in der Pfarrkirche. Gastchor war tonArt Nassau unter der Leitung von Achim Fischer.  Foto: Brigitte Meier
    Der Hambucher Chor TonArt unter der Leitung von Daniel Brengmann feierte seinen zehnten Geburtstag mit einem Konzert in der Pfarrkirche. Gastchor war tonArt Nassau unter der Leitung von Achim Fischer.
    Foto: Brigitte Meier

    Der Hambucher Chor, der sich seit seiner Gründung von rund 20 auf mehr als 50 Sänger und Sängerinnen aus der Region vergrößert hat, eröffnet mit dem irischen Lied Athair Ar Neamh das Konzert. Und die hinreißende Stimme der Sopransolistin unterstreicht die musikalische Glaubwürdigkeit des im Liedtext beschriebenen Gotteslobs.

    Tiefe Frömmigkeit besingt auch tonArt Nassau im ersten Teil des Programms, unter anderem mit dem getragenen Choral „Befiehl du deine Wege“ aus Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion und der Motette „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Auf ganz andere Weise, jedoch ebenso berührend drückt der afro-amerikanische Chorkomponist William L. Dawson mit Spiritual-Hymnen den Glauben an Gott aus, was die Nassauer Sängerinnen und Sänger mit großer Hingabe ans Publikum weitergeben.

     Schon viele Jahre musizieren Anke (Saxofon) und Daniel Brengmann (Klavier) zusammen. Der Chorleiter von TonArt Hambuch und seine Ehefrau begeistern denn auch mit der Professionalität ihres Vortrags, zum Beispiel jazzigen Balladen von Keri Degg unter dem Titel Celtic Collage.

     Daniel Brengmann hat TonArt Hambuch ins Leben gerufen und verlangt nicht nur sich selbst als Musiker, sondern auch dem gemischten Chor viel ab. Wer die öffentlichen Auftritte des Hambucher Chors verfolgt, spürt, dass der junge Chorleiter im Verlauf von zehn Jahren aus den Sängern viel mehr herausholt, als man von einem Freizeitgesangverein üblicherweise erwartet.

        Das Gleiche gilt für tonArt Nassau, denn auch dieser Chor lässt bei den ersten gesungenen Takten erkennen, dass Chorleiter Achim Fischer seine Sänger und deren Stimmen zur Höchstleistung herausfordert. Im Publikum sitzen viele Zuhörer aus Laubach und Müllenbach, denn Achim Fischer stammt aus Laubach und hat früher den Kirchenchor Müllenbach geleitet.

     tonArt Nassau wurde im Jahr 2002 gegründet und formiert sich derzeit aus 26 Sängern und Sängerinnen zwischen 20 und 70 Jahren. Zwei Ziele hat der Chor nach eigener Aussage: dem Publikum Chorgesang mit hoher Qualität näherzubringen, aber auch, die Freude am gemeinsamen Gesang auszudrücken.

     Im zweiten Teil des Programms, das unter dem Motto „Celebration“ als Auftaktveranstaltung zu den Feiern des zehnjährigen Bestehens von TonArt Hambuch gilt, zeigen beide Chöre, dass sie ein vielfältiges Repertoire beherrschen. Alte Volkslieder wie „Horch, was kommt von draußen rein“ und „Kuckuck, Kuckuck“ (tonArt Nassau) oder „Der Mond ist aufgegangen“ (TonArt Hambuch) erklingen erfrischend zeitgemäß.

    Franz-Josef Brengmann, Bassist bei TonArt Hambuch, Vater des Chorleiters und Ortsbürgermeister des Eifeldorfes in Personalunion, moderiert das Programm des Geburtstagskonzerts in der Hambucher Pfarrkirche. Er lädt zum Sommerfest ein, das die Hambucher Sangesbrüder und -schwestern am Samstag, 12. August, an der Probstei feiern. Man kann davon ausgehen, dass die Tonartisten beider Chöre dieses Fest mit ihren Liedern bereichern werden, denn nach dem Motto von tonArt Nassau „Singen macht Freude, Singen macht Freunde“ haben sich die Sänger aus der Eifel und von der Lahn längst angefreundet – und sie werden sich künftig gegenseitig besuchen.

    Von Brigitte Meier

    Cochem Zell
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