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Gillenbeuren

"BüGi" Gillenbeuren: Dieser Vorstand soll es richten

„Mich machen die Millionen Menschen zuversichtlich, die anpacken und sich täglich für das Gelingen und den Gemeinsinn in unserem Land einsetzen“, hat Bundespräsident Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz gesagt. Er meinte damit auch die, die das Leben auf dem Dorf lebenswert halten und damit helfen, unser Land als Heimat zu prägen. Kurz: All die, die sich um mehr kümmern als nur sich selbst. Es sind die Ehrenamtlichen, die in unserer schnelllebigen Welt oft die Grundfeste für ein funktionierendes Dorfleben legen. Im Eifeldörfchen Gillenbeuren mit seinen etwas mehr als 200 Einwohnern praktiziert das seit einigen Jahren die Bürgergemeinschaft (BüGi).

Der Vorstand der BüGi Gillenbeuren (von links): Adolf Berenz, Iris Maas-Schneider, Birgit Merfeld, Stefanie Hertz, Maria Rommelfangen, Gerda Fiethe, Dorothea Kirsch, Hubert Peifer und Gerd Klapperich.
Der Vorstand der BüGi Gillenbeuren (von links): Adolf Berenz, Iris Maas-Schneider, Birgit Merfeld, Stefanie Hertz, Maria Rommelfangen, Gerda Fiethe, Dorothea Kirsch, Hubert Peifer und Gerd Klapperich.
Foto: Alfons Benz

Jung und Alt, Alteingesessene und frisch Zugezogene sind es, die in dem erst vor Kurzem neu formierten Vorstand der BüGi zusammenarbeiten. Vorsitzender ist weiter Gerd Klapperich. Als einer der Mitbegründer freut er sich, mit Maria Rommelfangen und Stefanie Hertz zwei Neue im Vorstand zu begrüßen. Beide sind 28 Jahre alt, stammen aus Büchel und sind dicke Freundinnen.

Rommelfangen wohnt seit fünf Jahren im Dorf, ist Mutter einer einjährigen Tochter und hat sich mit dem Kauf eines eigenen Hauses zusammen mit ihrem Ehemann fest für Gillenbeuren entschieden. Ihre Freundin ist erst vor knapp einem Jahr zugezogen, hat sich aber schnell eingelebt. „Uns gefällt Gillenbeuren und wir helfen gerne, den Dorfalltag lebendig zu gestalten und bei Veranstaltungen mitzuhelfen. So lernt man doch auch die Leute im Dorf viel schneller und besser kennen“, beschreiben beide ihre Ambitionen.

Ältester im Vorstand ist Adolf Berenz, der im November seinen 70. Geburtstag feiert. Genau wie der weitere Vorstand freut auch er sich über das „frische Blut“ in den Reihen. Zu tun gibt es nämlich immer etwas. Absolute Glanzlichter waren die Lichterfeste jeweils im Oktober, die wahre Menschenströme in den hell erleuchteten Ort gezogen hatten (die RZ berichtete). Aber auch die alle zwei Jahre ausgerichteten bunten Abende an Fastnacht kamen gut an. Fester Bestandteil im Dorfleben sind auch die wöchentliche Gesprächsrunde und selbstverständlich der monatliche Seniorenkaffee im Gemeindehaus.

„Für viele ältere Leute ist dieser Nachmittag schon zu einem festen Ritual geworden, dem sie sogar andere Verpflichtungen unterordnen“, erzählt Iris Maas-Schneider. Genau wie viele andere Frauen backt auch sie für diesen Tag gerne einen Kuchen. Am Kirmessamstag, 11. November, steht für die BüGi dann die nächste große Herausforderung vor der Tür. An diesem Abend gastiert das Saalvarieté „Saalü!“ im Bürgersaal und wird in einer fulminanten Heimatgala aufzeigen, wie es im Dorf um das Dorf steht. Ausrichter ist die BüGi.

Von unserem Mitarbeiter Alfons Benz

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