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    Banken ärgern sich über Regulierungswut

    Finanzkrise? Die haben die sechs Genossenschaftsbanken im Kreis Cochem-Zell ohne Blessuren überstanden. Mehr noch: Sie haben als unaufgeregter Finanzdienstleister mehr Vertrauen denn je bei den Menschen gewonnen.

    Bankensprecher Rudolf Nieswand (links) und sein Kollege Harald Baltes von der Raiffeisenbank Moselkrampen.
    Bankensprecher Rudolf Nieswand (links) und sein Kollege Harald Baltes von der Raiffeisenbank Moselkrampen.
    Foto: Birgit Pielen

    Cochem-Zell - Finanzkrise? Die haben die sechs Genossenschaftsbanken im Kreis Cochem-Zell ohne Blessuren überstanden. Mehr noch: Sie haben als unaufgeregter Finanzdienstleister mehr Vertrauen denn je bei den Menschen gewonnen.

    In Zahlen ausgedrückt heißt das: 40 339 Mitglieder (plus 1184), Kundeneinlagen von 1,440 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent), Kreditvergaben in Höhe von 29,4 Millionen Euro (plus 2,3 Prozent) und eine Bilanzsumme von 1,839 Milliarden Euro (plus 0,8 Prozent). Bankensprecher Rudolf Nieswand sagt: „Die Nähe zu den Kunden ist unser Geschäftsmodell schlechthin.“ Und: „Die Menschen haben die Finanzkrise geistig weggesteckt.“
    Das können die Banken nicht von sich behaupten. Im Gegenteil: Rudolf Nieswand und seine Kollegen ärgern sich über die Regulierungswut, die sich Politiker und internationale Bankenaufsicht nun auf die Fahne geschrieben haben.

    Stichwort Bankenabgabe: Jedes Finanzinstitut soll Geld in einen Fond einzahlen, aus dem internationale agierende und systemrelevante Banken im Fall einer Schieflage gestützt werden. Nieswand sagt: „Ebenso gut könnte man von Fahrradfahrern eine Abgabe zur Erhaltung von Autobahnen verlangen.“ Die Genossenschaftsbanken haben ohnehin ihr eigenes System zur Sicherung: Sie treten im Fall der Fälle füreinander ein.

    Stichwort Beratung: Die Pläne von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, verdeckte Ermittler in Bankfilialen einzusetzen, handeln (nicht nur) bei den heimischen Instituten Kopfschütteln ein. „Damit stehen alle Berater unter Generalverdacht. Und das ist diskriminierend“, sagt Nieswand. Circa 300 000 Bankberater sollen zentral bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) registriert werden. Aber: Die 80 000 Berater am Grauen Kapitalmarkt sind davon ausgenommen. Nieswand: „Im Sinne des Verbraucherschutzes kann das nicht sein.“

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