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    Aktion "Büchel65": Haupttor für fünf Stunden dichtgemacht

    Fast fünf Stunden lang haben gestern Mitglieder des Jugendnetzwerkes für politische Aktionen ("Junepa") sowie andere Aktivisten das Haupttor des Fliegerhorstes Büchel blockiert.

    Gestern morgen haben Mitglieder der Friedensbewegung unter anderem mit Dreibeinen den Fliegerhorst Büchel blockiert. Nach Verhandlungen mit der Polizei räumten die Aktivisten dann gegen neun Uhr den Zugang zum Luftwaffenstützpunkt.
    Gestern morgen haben Mitglieder der Friedensbewegung unter anderem mit Dreibeinen den Fliegerhorst Büchel blockiert. Nach Verhandlungen mit der Polizei räumten die Aktivisten dann gegen neun Uhr den Zugang zum Luftwaffenstützpunkt.
    Foto: Dieter Junker

    Gegen neun Uhr wurde die Aktion von den Demonstranten nach Verhandlungen mit der Polizei freiwillig beendet. Es war die dritte Blockade der Friedensbewegung im Rahmen der Aktion "Büchel 65", mit der seit vergangenem Donnerstag Atomwaffengegner an bis zu 65 Tagen den Betrieb auf dem Luftwaffenstützpunkt stören wollen.

    Die Aktion der Jugendgruppe begann am frühen Morgen gegen 4 Uhr. Mit Dreibeinen ausgerüstet, setzten sich die jungen Atomwaffengegner vor die Zufahrten zum Haupttor des Fliegerhorstes, einige Aktivisten aus der Friedensbewegung setzten sich zudem vor ein weiteres Tor zum Luftwaffenstützpunkt in der Nähe der Bundesstraße 259. "Dadurch sollte ein normaler Betriebsablauf nicht möglich werden", so eine Teilnehmerin der Blockade. Ziel der Aktion war es, den morgendlichen Schichtverkehr zu verhindern. Darum sollten alle asphaltierten Zufahrten zum Stützpunkt blockiert werden.

    Polizei hält sich zurück

    "Wir halten unsere Blockade für ein legitimes Mittel", so die Atomwaffengegnerin. Die Polizei sperrte den Kreisel für den Verkehr, hielt sich aber zurück. Gegen 7 Uhr forderten Vertreter der Kreisverwaltung als Versammlungsbehörde die Blockierer zur Beendigung der unerlaubten Versammlung auf, die Polizei kündigte Räumungen an, sofern die Aktion nicht freiwillig beendet werde. Dennoch dauerte es bis knapp 9 Uhr, bis die Demonstranten nach längeren Gesprächen und Verhandlungen mit der Polizei von sich aus die Blockade auflösten. Die Dreibeine wurden sichergestellt, Personalien wurden keine festgestellt.

    Die Bundeswehr hatte, um Soldaten und Zivilbeschäftigten die Zufahrt zum Fliegerhorst zu ermöglichen, das "Lutzerather Tor", das im Vorfeld der Blockadeaktion in der vergangenen Woche mit Bauelementen gesperrt wurde, wieder geöffnet.

    Aufmerksamkeit vor Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags erzeugen

    Mit der Aktion "Büchel 65" will die Friedensbewegung im Vorfeld der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai in New York an bis zu 65 Tagen den Fliegerhorst blockieren, um so gegen die letzten in Deutschland gelagerten Atomwaffen zu demonstrieren. Die Gruppe "Junepa" hatte bereits im vergangenen August an Blockadeaktionen in Büchel teilgenommen, damals hatte sich ein Aktivist an den Zaun angekettet. Dieter Junker

    Cochem Zell
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