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5508 Unterschriften für Ellenzer Freibad

Ellenz-Poltersdorf – Die Bürgerinitiative (BI) "Unser Freibad muss bleiben" hat dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Cochem, den Beigeordneten und den Vertretern der Parteien im Verbandsgemeinderat Listen mit Unterschriften von 5508 Personen übergeben, mit denen sich die Unterzeichner dafür einsetzen, dass die Wärmepumpe im Freibad Ellenz-Poltersdorf ersetzt wird, damit auch im nächsten Jahr der Betrieb des Bades sichergestellt ist. "Wir appellieren eindringlich an die Entscheidungsträger: Lassen Sie dieses Bad nicht sterben, die Folgen für den Tourismus sind unabsehbar", betonte BI-Sprecher Gerhard Fuhrmann bei der Übergabe der Listen.

5508 Unterschriften hat die BI in kurzer Zeit für das Freibad Ellenz-Poltersdorf gesammelt. Diese Liste übergab sie dem VG-Bürgermeister, den Beigeordneten und den Parteivertretern im VG-Rat. Denn dort fällt die Entscheidung, ob das Bad eine neue Wärmepumpe erhält. Foto: Dieter Junker
5508 Unterschriften hat die BI in kurzer Zeit für das Freibad Ellenz-Poltersdorf gesammelt. Diese Liste übergab sie dem VG-Bürgermeister, den Beigeordneten und den Parteivertretern im VG-Rat. Denn dort fällt die Entscheidung, ob das Bad eine neue Wärmepumpe erhält.
Foto: Dieter Junker

Von Dieter Junker

Nachdrücklich warb die BI für das Ellenz-Poltersdorfer Freibad. "Das Bad war 40 Jahre lang immer ein willkommener Werbeträger für die Hotels, die Gaststätten und die Weinbaubetriebe, und die Gäste haben diese Attraktion immer gerne angenommen", sagte Fuhrmann. Es könne daher nicht angehen, dass wegen einer Wärmepumpe, die aufgrund von seit zehn Jahren bekannten EU-Vorgaben im nächsten Jahr nicht mehr genutzt werden dürfe, eines "der beliebtesten und am schönsten gelegenen Bädern der Region" geschlossen würde. Die BI wolle keines der drei Bäder in der neuen VG Cochem infrage stellen, sondern halte jedes Bad für wichtig. Fuhrmann: "Und auch unser Bad muss bleiben!"

Deutliche Worte, die bei Bürgermeister Probst durchaus Eindruck machten. "Die Verbandsgemeinde muss die Entscheidung treffen, ob sie sich drei Bäder leisten soll. Darum müssen wir uns Gedanken machen, und dafür haben wir auch ein Bäderkonzept in Auftrag gegeben, das in der nächsten Ratssitzung im September vorliegen wird", kündigte der VG-Chef an. Er verwies darauf, dass bereits bei der Fusion von Cochem und Cochem-Land die Generalsanierung in Ellenz-Poltersdorf angedacht worden war, mit einem Zuschuss des Landes. Aufgrund einer Entscheidung des Landes sei dieser Zuschuss auf 2016 hinausgeschoben worden. Zudem liege das Freibad Ellenz-Poltersdorf in der Prioritätenliste für Großprojekte im Kreis Cochem-Zell hinter dem Freibad Alf. "Dies hat der Sportstättenbeirat des Kreises bisher auch nicht geändert", so Probst. Eigentlich hätte im Rahmen der Generalsanierung die Wärmepumpe dann auch angegangen werden sollen, nun müsse man sich Alternativen überlegen, die man rechtzeitig vorlegen wolle, kündigte er an- Probst lud die BI zur Mitarbeit ein. "Auch ein Förderverein wäre hilfreich", so Probst. Und fügte hinzu: "Ich persönlich war immer für die Sanierung und den Erhalt des Bades."

Demnächst wollen sich Verwaltung, Fraktionen und BI an einen Tisch setzen, um zu überlegen, was getan werden soll. Bernd Cornely, ebenfalls BI-Sprecher, machte dabei klar: "Es braucht keine Generalsanierung, die Wärmepumpe ist jetzt wichtig."

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