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Boos

Weitere Extras für Wanderwege rund um Boos

Die Wanderwege rund um den Ort noch ansprechender zu machen, ist das Ziel der Gemeinde Boos. Für dieses Jahr kündigt Bürgermeister Friedhelm Stephani deshalb einige Neuerungen an. Er hat festgestellt, dass die Wege sehr gut angenommen werden. Auf dieser positiven Resonanz will man nun aufbauen.

Wanderschuhe
Wanderschuhe brauchen nach jeder Tour Pflege: Wenn sich das Leder zum Beispiel wie trockene Haut anfühlt, sollte es mit Pflegewa
Foto: DPA

Angedacht ist es, neue Holzbänke entlang des Stumpfarmwanderwegs zu stellen. „Einige gibt es ja schon, vor allem an den Infotafeln“, erklärt Stephani. Nun sollen weitere an anderen Standorten ergänzt werden, damit die Wanderer noch mehr Möglichkeiten zur Rast haben. Vielleicht wird es auch eine Traumliege, eine Holzliege zum Entspannen, geben. Über die Frage, an welchen Stellen die Sitzmöbel am sinnvollsten stehen, will sich der Heimatverein Pro Boos Gedanken machen. Er will sich auch darum kümmern, die Bänke zu platzieren. Wann das sein wird, steht ebenfalls noch nicht fest. Die Mitglieder wollen sich zunächst abstimmen. Für das Vorhaben hat der Gemeinderat im Haushaltsplan 2013, den das Gremium einstimmig verabschiedet hat, 1000 Euro einstellen lassen.

Auch bei der Doppelmaartour können sich die Wanderer auf eine Ergänzung freuen: 35 Infotafeln und eine Vulkanpark-Portalstafel im Wert von insgesamt 2000 Euro sollen entlang des Wegs angebracht werden.

Anders sieht es bei den übrigen Investitionen der Gemeinde aus, die auf insgesamt 14 100 Euro beziffert werden. Wie Bürgermeister Stephani erläutert, sind es vor allem in der Vergangenheit begonnene Maßnahmen, die die Gemeindekasse belasten. 6100 Euro betragen die Restkosten für den Ausbau der Schulstraße. Darin enthalten sind die Schlussvermessung und die endgültigen Beiträge. Das Rohrsystem in der Schulstraße war marode geworden, was bei einer Kamerabefahrung erkannt wurde. Weil die Straße bereits 45 Jahre alt war, entschloss sich die Gemeinde, auch an der Oberfläche zu sanieren.

Restkosten fallen außerdem bei den Endausbau im Neubaugebiet „In der Holzbornwiese“ an (1500 Euro). Acht Grundstücke sind dort schon bebaut. Deshalb wurde die Baustraße abgelöst und eine Ersterschließung begonnen. Und auch der neue Kanalanschluss für die Kindertagesstätte zieht noch Kosten nach sich, nämlich 2200 Euro. Wie Stephani mitteilt, sind die Arbeiten auch schon komplett abgeschlossen. Der Kindergarten liegt in einer Talmulde. Zuvor mussten dessen Abwässer abgepumpt werden. Nach einer Änderung ist das nun nicht mehr notwendig. Zu den Investitionen zählen außerdem eine neue Straßenlampe mit Solarmodul im Vulkanweg (2000 Euro) und die Stammkapitaleinlage für die Anstalt des öffentlichen Rechts (1000 Euro).

Mit Sorge betrachtet Ortschef Stephani die finanzielle Situation der Gemeinde. „Wir schieben 670 000 Euro Schulden vor uns her. Das ist schon heftig“, sagt er. Es werde schwierig, davon loszukommen. Allerdings seien die Schulden auf wichtige Maßnahmen wie den Ausbau der B 410 und die Flurbereinigung zurückzuführen, von denen der Ort profitiert habe. Nun hofft Stephani, dass die Gemeinde in Zukunft zehn verbleibende Grundstücke im Neubaugebiet verkaufen kann und so Geld in die Kasse gespült wird. Anne Fuhrmann

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