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Region Andernach

Vulkanpark verzeichnet Besucherrekord

Die einzigartige vulkanisch geprägte Landschaft und die damit verbundene Geschichte des Steinabbaus können Besucher in und an den 25 verschiedenen Stationen des Vulkanparks erleben. Und das kommt an. Im vergangenen Jahr haben die Verantwortlichen einen Besucherrekord verzeichnet.

Region Andernach – Die einzigartige vulkanisch geprägte Landschaft und die damit verbundene Geschichte des Steinabbaus können Besucher in und an den 25 verschiedenen Stationen des Vulkanparks erleben. Und das kommt an. Im vergangenen Jahr haben die Verantwortlichen einen Besucherrekord verzeichnet.


220 000 Gäste kamen im Jahr 2010 insgesamt ins Vulkanpark-Infozentrum, in den Lava-Dome mit Felsenkeller, ins Römerbergwerk Meurin und zum Geysir mit seinem Erlebniszentrum. Nicht mitgezählt wurden die Besucher, die sich die zahlreichen offenen Landschaftsdenkmäler wie Wingertsbergwand, Nastberg oder Mayener Grubenfeld angesehen haben. „Diese Besucher können wir auch gar nicht registrieren“, sagt Vulkanpark-Geschäftsführer Jörg Busch, der sich nicht nur über die hohen Besucherzahlen, sondern auch über die Auszeichnung von Europa Nostra (die RZ berichtete) freut. Landrat Dr. Alexander Saftig bezeichnete den Vulkanpark während eines Bilanzgesprächs als Leuchtturm für den Tourismus im Kreis.
Die Besucherzahlen sind in den vergangenen Jahren vor allem auch durch den Geysir gestiegen. Kamen im Jahr 2008 noch 77 600 Gäste, waren es 2009, als der Geysir in den Regelbetrieb ging, schon 156 600 Besucher. „Wäre das Erlebniszentrum in Mayen schon fertig, hätten wir sicher die 250 000-Besucher-Grenze überschritten“, so Busch. Sehr gut besucht waren nach seinen Worten auch die mittlerweile 60 Veranstaltungen im vergangenen Jahr.
Mit Blick auf die Zukunft sieht Busch in der Bundesgartenschau in Koblenz ein großes Potenzial, von dem auch der Vulkanpark mit seinen Einrichtungen profitieren wird. „Bei etwa zwei Millionen Besuchern, die zur Buga erwartet werden, kann man davon ausgehen, dass einige auch den Weg in den Vulkanpark finden werden“, sagte der Geschäftsführer.
Geplant ist auch, das Außengelände des Römerbergwerks Meurin auszubauen. Damit sollen auch die Besucherzahlen gesteigert werden. „30- bis 35 000 Gäste sollten es schon pro Jahr sein“, sagte Saftig, der froh ist, dass im Sommer auch das Forschungszentrum für experimentelle Archäologie eröffnet werden kann.
Aber auch die Angebote jenseits der vier großen Einrichtungen, vor allem die Landschaftsdenkmäler, sollen stärker ins Bewusstsein der Besucher gebracht werden. Deshalb wurde die Gästezeitung „Magmazin“ ins Leben gerufen.
Auch 2011 widmet sich der Vulkanpark dem Thema Bildung und Schulen. Mit Lehrerinfoabenden in den Vulkanpark-Einrichtungen möchte die GmbH den Lehrern den Vulkanpark als außerschulischen Lernort näher bringen. Zwei zweitägige praxisbezogene Lehrerfortbildungen im Frühjahr und Herbst runden das umfangreiche Angebot ab.

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