40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mayen/Andernach
  • » Vordereifel/Maifeld: Stühle werden in Gemeinderäten nun gerückt
  • Aus unserem Archiv

    Vordereifel/Maifeld: Stühle werden in Gemeinderäten nun gerückt

    Vordereifel/Maifeld - Die Bürger in der Vordereifel und auf dem Maifeld haben neue Gemeinderäte gewählt. Auch in den größeren Orten haben sich dadurch die Mehrheitsverhältnisse verändert.

    Bevor die Ergebnisse für die Stadt- und Gemeinderäte auf dem Maifeld und in der Vordereifel feststanden, hatten die Wahlhelfer einiges zu tun, unter anderem in Polch (Foto). Noch am Dienstag waren die Verwaltungen zudem beschäftigt, die umfangreichen Daten digital zu erfassen.
    Bevor die Ergebnisse für die Stadt- und Gemeinderäte auf dem Maifeld und in der Vordereifel feststanden, hatten die Wahlhelfer einiges zu tun, unter anderem in Polch (Foto). Noch am Dienstag waren die Verwaltungen zudem beschäftigt, die umfangreichen Daten digital zu erfassen.
    Foto: Anne Fuhrmann

    Von unseren Reportern Heinz Israel und Anne Fuhrmann

    In Ochtendung büßen die Sozialdemokraten einen Sitz ein und konnten 10 der 22 Mandate gewinnen. "Wir hatten vor fünf Jahren unser bestes Ergebnis seit Langem erzielt und befinden uns nun wieder in der Normalität", erklärt Lothar Kalter (SPD), zuletzt Fraktionssprecher seiner Partei. "Jetzt verfügen die beiden großen Parteien wieder über das gewohnte Potenzial", meint er. 2009 hätte die SPD nicht nur in Ochtendung von den Querelen um die damalige Bürgermeisterin der VG Maifeld, Anette Moesta, profitiert.

    Jetzt ist allerdings die absolute Mehrheit für die SPD dahin. Das freut besonders Torsten Welling, Fraktionsvorsitzender der CDU. Er ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Wir konnten zwei Sitze dazugewinnen", erklärt der 29-Jährige. Alle Fraktionen würden versuchen, für Ochtendung das Beste herauszuholen, aber dies werde künftig mit anderen farblichen Akzenten geschehen. In der derzeitigen Legislaturperiode habe die CDU nur wenige Möglichkeiten gehabt, Einfluss zu nehmen.

    Hans-Peter Juchem (FWG) sagte, seine Wählergruppe habe mit zwei Sitzen gerechnet und auf einen dritten gehofft, deshalb sei man mit den zwei erreichten zufrieden, aber nicht euphorisch. Man werde allerdings keine Koalition eingehen. Es sei immer das Bestreben der FWG gewesen, guten Vorschlägen zur Mehrheit zu verhelfen. Diese Idee habe auch bei der neuen Konstellation eine Chance.

    Jürgen Stange von der Wählergruppe "Ich tu’s" wollte zunächst zu dem Ergebnis keine Stellungnahme abgeben. Er verwies auf die Darstellung der Sitzverteilung im Ochtendunger Gemeinderat auf der Seite des Landeswahlleiters, die von den Ergebnissen der Zählungen der Verbandsgemeinde abweiche. Deshalb werde man sich seitens der Wählergruppe am Dienstagabend zusammensetzen und beraten, ob nicht eine Nachprüfung stattfinden müsse. Auf der Seite des Landeswahlleiters wurden der Gruppe zwei Sitze zugewiesen, die FWG erhielt hier nur einen Sitz. Die Verbandsgemeindeverwaltung hat bereits darauf hingewiesen, dass die falsche Darstellung durch einen technischen Übertragungsfehler verursacht worden sei und sofort korrigiert werde. Als Ergebnis der Ortsgemeinderatswahl stehen der FWG (9,04 Prozent) zwei Sitze zu, "Ich tu’s" (5,43 Prozent) ein Sitz.

    Über mehr Sitze kann sich auch die CDU in Kottenheim freuen. Sie verbesserte sich auf neun. Damit heimste die Union alle Sitze ein, die zuvor für die Freien Wähler reserviert waren, die dieses Mal nicht mehr zur Wahl antraten. Die CDU kam in Kottenheim auf 48,2 Prozent: für Spitzenkandidat Jörg Tecquert ein gutes Ergebnis. "Wir hatten zwar auf eine Mehrheit im Rat gehofft, was leider nicht funktioniert hat. Aber wir konnten immerhin drei Sitze gewinnen."

    Auch der Spitzenkandidat der SPD, Thomas Braunstein, zeigte sich "sehr froh und stolz" mit dem Abschneiden seiner Partei. Da sich in diesem Jahr mehrere neue Kandidaten beworben hätten, sei das Ergebnis von 51,8 Prozent und damit der absoluten Ratsmehrheit nicht selbstverständlich. "Das Ziel, die Sitze im Rat zu halten, haben wir geschafft."

    Leichte Zugewinne auch für die Union in Ettringen: Sie schnitt dort mit 60,7 Prozent ab und steigerte sich von elf auf zwölf Mandate. "Die Wähler haben unsere Arbeit der vergangenen fünf Jahre honoriert", sagte Jürgen Kanthak, bisher Vorsitzender der CDU-Fraktion. Der Gewinn des Sitzes ging zulasten der SPD. Sie sitzt künftig nur noch mit acht Mitgliedern im Rat. Vor einer internen Auswertung der Ergebnisse wollte sich SPD-Spitzenkandidat Andrea Loch nicht zum Wahlausgang äußern.

    Mayen-Andernach
    Meistgelesene Artikel
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    Mayen: 725 Jahre Stadt
    epaper-startseite
    Regionalwetter
    Dienstag

    10°C - 20°C
    Mittwoch

    10°C - 20°C
    Donnerstag

    13°C - 20°C
    Freitag

    11°C - 16°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige