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    VG-Sitz: Plaidter Rat gibt Grünes Licht für Bauplan

    Die ersten Weichen für den Bau des zukünftigen Sitzes der Verbandsgemeinde (VG) Pellenz sind gestellt. Er wird auf dem Plaidter Areal nördlich der Friedhofstraße und östlich der L 117 entstehen (die RZ berichtete). Die Mitglieder des Plaidter Gemeinderates haben am Mittwoch einstimmig dafür votiert, einen Bebauungsplan "Friedhofstraße/L 117" zu erstellen.

    Auf dem einstigen Industriegelände an der L 117 wird der VG-Sitz liegen. Der Rat beschloss, einen neuen Bebauungsplan zu erstellen.
Foto: Katrin Franzen
    Auf dem einstigen Industriegelände an der L 117 wird der VG-Sitz liegen. Der Rat beschloss, einen neuen Bebauungsplan zu erstellen.
    Foto: Katrin Franzen - kaf

    Plaidt - Die ersten Weichen für den Bau des zukünftigen Sitzes der Verbandsgemeinde (VG) Pellenz sind gestellt. Er wird auf dem Plaidter Areal nördlich der Friedhofstraße und östlich der L 117 entstehen (die RZ berichtete). Die Mitglieder des Plaidter Gemeinderates haben am Mittwoch einstimmig dafür votiert, einen Bebauungsplan "Friedhofstraße/L 117" zu erstellen. Dieser sieht vor, wie das bisher brachliegende Gelände eines ehemaligen Bimswerkes bebaut werden könnte. Neben dem VG-Gebäude könnte dort Einzelhandel sowie Wohnen und eingeschränktes sowie eventuell uneingeschränktes Gewerbe möglich sein. Details zum Plan gab Stadtplaner Oliver Knebel vom beauftragten Kaiserslauterner Planungsbüro Firu: Die VG würde ein Gelände von etwa 4000 Quadratmetern beanspruchen. Das Unternehmen Rewe, das einen Markt in der Bahnhofstraße hat, will diese Filiale aufs neue Areal verlagern und sich vergrößern: von etwa 800 auf rund 1600 Quadratmeter. Laut Stadtplaner sind verschiedene Größen des in die Bauplanung einbezogenen Geländes denkbar, in die der nördliche Bereich an der B 256 mehr oder weniger eingeschlossen würde. Je nach Variante erstreckte sich das Gesamtareal über eine Fläche bis maximal 5,8 Hektar.

    Der mittlere Bereich mit dem Markt und dem VG-Sitz könnte über eine Stichstraße von der Friedhofstraße erreichbar sein. Im Südosten nahe der Morangiser Straße könnten zudem etwa zehn Baugrundstücke für Wohnhäuser ausgewiesen werden, die von der Morangiser Straße erreichbar wären. Den Verkehrslärm von der L 117 soll eine Schutzanlage an der Straße abhalten. An der B 256 sei dies aufgrund der Geländebeschaffenheit und der hohen Kosten eher nicht möglich.

    Das Vorhaben stößt bei den Fraktionen auf breite Zustimmung. Es sei zu begrüßen, besonders, da die VG-Verwaltung nach Plaidt käme, sagte Alfred Pickenhahn. Rewe habe schon länger die Absicht gehabt, sich auszusiedeln und zu vergrößern. Dass der Markt die Ortslage verließe, sei zwar bedauerlich, er wäre jedoch nicht weit weg, sagte der SPD-Fraktionssprecher. Rudi Mürtz (CDU) betonte, dass Plaidt stolz sein könne, dass der VG-Sitz in den Ort käme. Er sehe es nicht, dass es sich um eine Randlage handelt. Der Rewe sei dort nicht weit weg. Frank Hickmann (FDP) sagte, dass auch seine Fraktion zustimme und guten Mutes sei, dass das VG-Gebäude und der Vollsortimenter auf das Gelände kämen.

    Ortsbürgermeister Wilhelm Anheier betonte, dass es sich nur um eine Verlegung der Rewe-Filiale handele. Die Bürger würden frühzeitig über die Pläne informiert und beteiligt. VG-Bürgermeister Klaus Bell erläuterte, dass es in der Pellenz verschiedene Auswahlmöglichkeiten gegeben hat und der Plaidter Standort Favorit war. Dass sich die VG nicht im Kern ansiedele, sei auch ein Zeichen für die anderen Gemeinden. Wenn das Gebäude direkt in Plaidt wäre, sähe es so aus, als ob die VG nur für Plaidt zuständig sei.

    Vor dem Beschluss für den neuen Plan hatten sich die Ratsmitglieder einstimmig dafür entschieden, dass der alter Beschluss vom Jahr 2004 (Areal als Mischgebiet ausweisen) aufgehoben wird. Wilhelm Anheier erklärte, dass damals der Bebauungsplan nicht weiter entwickelt worden sei. Von unserem Mitarbeiter Silvin Müller

    Pellenz: Der neue Sitz der VG beschäftigt die GemüterRZ-Kommentar: Katrin Franzen zum Bauplan
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