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    Kruft

    Tonnenschweres Becken in Krufter Kanal eingebaut

    Mit dem Einbau eines sogenannten Regenüberlaufbeckens sind die Kanalbauarbeiten in der Hohlstraße in Kruft einen großen Schritt vorangekommen. Beim Absenken des rund 20 Tonnen schweren Betonbeckens in die Baugrube kam ein Spezialkran zum Einsatz. Spektakuläre Bilder boten sich den Anwohnern, als das Becken, das per Schwerlasttransporter an die Baustelle gebracht worden war, vom Kran angehoben wurde: Zeitweise baumelte das tonnenschwere Becken hoch über den Häusern an der Hohlstraße, bevor es anschließend zentimetergenau in die Baugrube hinab gelassen wurde. Später nahmen auch noch eine rund 5 Tonnen schwere Überlaufrinne sowie ein etwa 10 Tonnen schwerer Betondeckel denselben Weg in die Grube.

    Zentimetergenau wird das 20 Tonnen schwere Becken in die Baugrube hinab gelassen. 
Foto: Hilko Röttgers
    Zentimetergenau wird das 20 Tonnen schwere Becken in die Baugrube hinab gelassen.
    Foto: Hilko Röttgers - Hilko Röttgers

    Kruft - Mit dem Einbau eines sogenannten Regenüberlaufbeckens sind die Kanalbauarbeiten in der Hohlstraße in Kruft einen großen Schritt vorangekommen. Beim Absenken des rund 20 Tonnen schweren Betonbeckens in die Baugrube kam ein Spezialkran zum Einsatz. Spektakuläre Bilder boten sich den Anwohnern, als das Becken, das per Schwerlasttransporter an die Baustelle gebracht worden war, vom Kran angehoben wurde: Zeitweise baumelte das tonnenschwere Becken hoch über den Häusern an der Hohlstraße, bevor es anschließend zentimetergenau in die Baugrube hinab gelassen wurde. Später nahmen auch noch eine rund 5 Tonnen schwere Überlaufrinne sowie ein etwa 10 Tonnen schwerer Betondeckel denselben Weg in die Grube.

    Bei dem Überlaufbecken handelt es sich im Wesentlichen um einen hohlen Würfel. In seinem Innern befindet sich die Überlaufrinne, die das einlaufende Wasser in Schmutz- und Regenwasser trennt, das dann jeweils in einem eigenen Kanal abläuft. Das Schmutzwasser wird bis in die Kläranlage Andernach geleitet, das Regenwasser fließt in den Krufter Bach.

    "Durch eine solche Auftrennung des Wassers muss vergleichsweise sauberes Regenwasser nicht länger durch die Kläranlage laufen", erläutert Berthold Junglas von der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde (VG) Pellenz. Weniger zu klärendes Wasser bedeutet zum einen geringere Kosten. Zum anderen werden die Prozesse in der Kläranlage deutlich effektiver, da das Schmutzwasser nicht mehr vom Regenwasser verdünnt wird.

    Im Zuge der bisherigen Arbeiten hatte eine Fachfirma bereits einen etwa 150 Meter langen Regenwasserkanal bis in den Krufter Bach verlegt. Gleichzeitig wurde auf einer Länge von 150 Metern der vorhandene, über 50 Jahre alte Mischwasserkanal gegen einen Stahlbetonkanal für Schmutzwasser ausgetauscht. Der alte Kanal war zwar noch relativ gut in Schuss, musste aber allein schon aufgrund des Platzbedarfs des neuen Regenwasserkanals ausgewechselt werden. Insgesamt investiert das Abwasserwerk der VG Pellenz in der Hohlstraße rund 400.000 Euro.

    Für die Ortsgemeinde Kruft bieten die Arbeiten die Gelegenheit, zugleich die Straße zu sanieren. Dafür investiert Kruft rund 150.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz zahlt 50 000 Euro an Zuschüssen.

    Die Arbeiten in der Hohlstraße sollen noch in diesem Jahr weitestgehend abgeschlossen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Wetter mitspielt. Ein früher Wintereinbruch könnte zur Folge haben, dass nicht alle Arbeiten erledigt werden können.

    Hilko Röttgers

    Hilko Röttgers

    Kanalarbeiten in Kruft
    Mayen-Andernach
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