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    Summersend in Andernacher JUZ: Metal Bands rocken die Bühne

    Die Zuschauerreihen beim Summersende-Festival in Jugendzentrum Andernach ist nicht so dicht wie erhofft. Anstelle der erwarteten 2000 Metallern sind nur etwa 700 Fans erschienen.

    Die Band Subway to Sally beeindruckte die Festivalbesucher mit einer imposanten Feuershow auf der Bühne. Emporschnellende Flamen setzen die Musiker immer wieder eindrucksvoll in Szene.
    Die Band Subway to Sally beeindruckte die Festivalbesucher mit einer imposanten Feuershow auf der Bühne. Emporschnellende Flamen setzen die Musiker immer wieder eindrucksvoll in Szene.
    Foto: Silvin Müller

    Sie ist vierzehn Meter lang sowie elf Meter breit und rund elf Meter hoch und verfügt zusätzlich noch über zwei große Anbauten. Am Stahlgerüst hängt eine Vielzahl von Scheinwerfern sowie Lautsprecherboxen, die für ein immenses Spektakel von Licht und Sound sorgen. Die Fans des Summersend-Festivals in Andernach stehen vor einer Bühne, die den Podien wie etwa bei Rock am Ring oder Wacken gleicht.

    Das ist genau die richtige Arena für die großen Metal-Bands, um sich entfalten zu können. Bei der Gruppe Powerwolf aus Saarbrücken lassen hellgraue Stellwände mit gotischen Elementen das Podest wie das Innere einer Kirche aussehen und Mitglied Falk Maria Schlegel thront vor einer Orgel. Die Metaller sind ständig in Bewegung. Die Gitarristen Charles und Matthew Greywolf wechseln oft die Positionen und Sänger Attila Dorn wirft sich in Posen. Vor allem das rote Scheinwerferlicht passt zu den weiß geschminkten Gesichtern und lässt sie noch einmal furchterregender aussehen. Bei der Gruppe Orden Ogan aus Arnsberg sind es besonders grün-gelbe Farben, die der Gruppe etwas Mystisches geben und die Mitglieder, die in langen Ledermänteln spielen, wie Ritter aussehen lässt.

    Subway to Sally beeindruckt natürlich mit einer imposanten Feuerschau, die auf der riesigen Bühne die Musiker wirkungsvoll in Szene setzt. Sänger Eric-Uwe Hecht schwingt Fackeln und funkensprühende Krallen um sich. Sowohl mitten in der Truppe als auch davor sprühen immer wieder meterhohe Flammen auf wie etwa bei dem Lied Veitstanz. Von diesen Szenarien sind die Fans, die fast ausnahmslos schwarze T-Shirts mit den Aufschriften von Festivals oder die Logos und Bilder ihrer Lieblingsgruppen tragen, restlos begeistert. Die Stimmung ist gut und alle genießen die Auftritte. Das betrifft auch die nicht so erfahrenen Gruppen, die mit kleineren Bannern und geringerer Ausstattung auf der Riesenbühne spielen und dort teilweise etwas verloren wirken, sich trotzdem ordentlich ins Zeug legen. Allerdings sind die Zuschauerreihen nicht so dicht wie erhofft. Anstelle der erwarteten 2000 Metallern sind nur etwa 700 Fans erschienen. Bei 28 Euro Eintrittspreis reißt dies ein großes Loch in die Kasse der Veranstalter. Mitorganisator Thomas Schmidt vom Andernacher Jugendzentrum (JUZ) ist enttäuscht. Schon beim schleppenden Vorverkauf habe sich abgezeichnet, dass nicht so viele Fans kommen würden. Normalerweise würden Gruppen wie Powerwolf und Subway to Sally jeweils mehr als Tausend Zuschauer anziehen. Auch anderen Festivals ginge es in diesem Jahr so. Zur Loreley seien anstelle von 10 500 Besuchern nur rund 6500 erschienen. "Alle paar Jahre gibt es leider so etwas", sagt Thomas Schmidt. Als Konsequenz wird überlegt, die Ausgaben wie etwa für die Bühne und den Strom im kommenden Jahr drastisch zu senken und die Ausmaße zu reduzieren. Das Festival an sich stehe jedoch nicht in Frage. Dies gilt zudem für das erstmalig angebotene Camping, das hervorragend und ohne jegliche Probleme verlaufen sei. Das Summersend wäre ohne all die freiwilligen Helfer gar nicht machbar, erläutern Thomas Schmidt und JUZ-Mitarbeiterin Tina Sommer. Jedes Mal gibt es für den Auf- sowie Abbau und die Betreuung rund 80 freiwillige Helfer, von denen sich viele mit dem JUZ identifizieren.

    Silvin Müller

    Das „Summersend Open Air“-Festival des Jugendzentrums Andernach lockte Rock- und Metalfans nach Andernach.
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