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Mayen

Standort-Frage: Was wird aus dem Mayener Bauhof?

Hilko Röttgers

Die Liste der Mängel am Mayener Bau- und Betriebshof ist lang. Sie sollen am aktuellen Standort „Im Bannen“ aber nicht beseitigt werden. Stattdessen ist geplant, dass der Bauhof umzieht. Doch nachdem ein Grundstücksgeschäft geplatzt ist, muss die städtische Einrichtung erst einmal bleiben, wo sie ist. Wie geht es mit dem Bauhof jetzt weiter?

Auf dem Gelände des Mayener Bau- und Betriebshofs liegt Einiges im Argen. Deswegen soll die städtische Einrichtung umziehen. Doch nachdem ein Grundstücksgeschäft geplatzt ist, muss der Bauhof erst einmal bleiben, wo er ist.  Foto: Andreas Walz/Archiv
Auf dem Gelände des Mayener Bau- und Betriebshofs liegt Einiges im Argen. Deswegen soll die städtische Einrichtung umziehen. Doch nachdem ein Grundstücksgeschäft geplatzt ist, muss der Bauhof erst einmal bleiben, wo er ist.
Foto: Andreas Walz/Archiv

Aktuell prüft die Stadtverwaltung, ob sich ein Umzug doch noch realisieren lässt. Wie die Stadt mitteilt, hat sie auch für weitere mögliche Bauhof-Standorte die Bauleitplanungen vorangetrieben. Dabei geht es um drei Flächen, bei denen die Planungen allerdings unterschiedlich weit vorangekommen sind. Welche Flächen für den Bauhof infrage kommen, teilt die Stadt nicht mit.

Eine Aussage zum Umzug könne erst dann getroffen werden, wenn der Stadtrat in der Standort-Frage eine Entscheidung gefällt hat, heißt es aus dem Rathaus. Diese Entscheidung soll in der nächsten Stadtratssitzung am 21. März fallen. „Wir werden nach wie vor alles daransetzen, die notwendige Verlagerung des Bau- und Betriebshofes so schnell wie möglich zu realisieren“, versichert die Stadtverwaltung.

Am aktuellen Standort „Im Bannen“ wird für den Bauhof mittlerweile nur noch das getan, was unbedingt erforderlich ist. „Für dieses Jahr sind derzeit nur zwingend erforderliche Erhaltungsmaßnahmen, die sich aus dem laufenden Betrieb ergeben, geplant“, teilt die Stadt mit.

Dass es um den Bau- und Betriebshof nicht gut bestellt ist, ist den Verantwortlichen in Mayen schon seit Jahren bewusst. So gab es beispielsweise schon im Juni 2015 einen Ortstermin mit Bürgermeister Rolf Schumacher, bei dem eine Reihe von Mängeln festgehalten wurde. In einigen Fällen hat die Stadt seither Abhilfe geschaffen. Andere Mängel bestehen nach wie vor.

So hieß es seinerzeit, dass am Standort „Im Bannen“ die Duschen und Toiletten für die Mitarbeiter modernisiert werden müssen. Das sei auch weiterhin erforderlich, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung mit. Ähnlich verhält es sich mit der Reparaturgrube, die schon 2015 nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entsprach. Die Grube sei weiterhin nicht in Betrieb, teilt die Stadt mit.

Probleme gab es auch mit dem ehemaligen Streusalzlager, das im Überflutungsgebiet der Nette lag und nicht standsicher war. Bei Hochwasser hätte Streusalz in die Flusslandschaft gelangen können. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Stadtverwaltung einen Kooperationsvertrag mit dem Landesbetrieb Mobilität geschlossen. Nun wird das Streusalz „über die Straßenmeisterei bezogen, und es erfolgt keine Lagerung mehr auf dem Betriebsgelände“, heißt es aus dem Rathaus.

Verbessert hat sich die Situation auf dem Vorplatz des Bauhofs, teilt die Stadt weiter mit. Die seinerzeit unbefestigte Fläche wurde durch ein Fachunternehmen mit Schotter aufgefüllt und planiert. Darüber hinaus hat die Stadt die Heizung in der Werkstatt erneuert, nachdem sie ausgefallen war. In den übrigen Gebäudeteilen sind die bestehenden Heizungsanlagen funktionsfähig. Und um den Platzmangel im Bauhof zu entschärfen, wurde ein Bürocontainer für den Einsatzleiter angemietet.

Von unserem Redakteur Hilko Röttgers

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