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    Andernach

    Stadtwerke Andernach laden zum Hafenfest

    Vor fünf Jahren wurde das neue Terminal im Andernacher Hafen eröffnet. Da, wo früher Rasselstein seine Stahlprodukte lagerte, stapeln sich heute Container. Der Umschlag ist von 76 000 Standardcontainern (TEU) im Jahr 2009 auf 134 000 im vergangenen Jahr gestiegen. Wie der Hafen funktioniert, darüber können sich alle Interessierten beim Hafenfest am Samstag, 30. Mai, informieren.

    Vor fünf Jahren haben die Stadtwerke im Hafen das neue Terminal mit Containerbrücke, mehr Platz und neuem Gebäude eröffnet. Aus diesem Anlass laden sie für Samstag, 30. Mai, zu einem Hafenfest ein.
    Vor fünf Jahren haben die Stadtwerke im Hafen das neue Terminal mit Containerbrücke, mehr Platz und neuem Gebäude eröffnet. Aus diesem Anlass laden sie für Samstag, 30. Mai, zu einem Hafenfest ein.
    Foto: Yvonne Stock

    Von unserer Redakteurin Yvonne Stock

    Von 11 bis 18 Uhr feiert der Betreiber des Hafens, die Stadtwerke Andernach, das fünfjährige Bestehen des KLV-Terminals. KLV steht für "kombinierter Ladeverkehr" und beschreibt den Umschlag zwischen Schiene, Straße und Wasser - ein Angebot worauf man in Andernach besonders stolz ist. Einmal pro Woche fährt von hier aus zum Beispiel ein Güterzug nach Antwerpen. Rund 18 Millionen Euro haben die Stadtwerke damals in den Bau des KLV-Terminals mit einer neuen Containerbrücke, Hafengebäude, einer Vergrößerung der Stellfläche mit Platz für 4000 20-Fuß-Container, 800 Meter Gleisstrecke sowie der Erweiterung des Hafenbeckens um 125 Meter investiert. Neben der Brücke, die bis zu 40 Tonnen schwere Stahlboxen heben kann, sind sechs Drehkräne, die bis zu 100 Tonnen schaffen, drei Verladebrücken für bis zu 50 Tonnen und zwei Bandverladeanlagen die Basis für den Umschlag im Hafen mit seinen rund 40 Mitarbeitern.

    Neben Containern wird in Andernach traditionell viel Massengut, wie zum Beispiel Lavaprodukte, umgeschlagen. Aber nach Angaben von Geschäftsführer Lars Hörnig gibt es derzeit eine leichte Verschiebung hin zum Stückgut, was vor allem die Produkte von Rasselstein sind. Auf rund 2,8 Millionen Tonnen belief sich der Güterumschlag nach Angaben der Stadtwerke im vergangenen Jahr.

    Von Andernach aus gelangen die Produkte laut des zweiten Geschäftsführers, Jan Deuster, in alle Welt. Erstes Ziel der Reise ist aber zumeist Antwerpen oder Rotterdam, das sind auch die Hauptziele der Containerschiffe, die Andernach nach einem festen Fahrplan jede Woche anlaufen.

    "Wir spielen in der Bundesliga der Binnenhäfen", betonte Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Achim Hütten bei der Pressekonferenz zum Hafentag, zu dem auch Landesinfrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) erwartet wird. Hütten betonte, wie wichtig der Kontakt zu Landes- und Bundesstellen für das Einwerben von Fördermitteln für den Hafen sei. In den vergangenen 30 Jahren habe die Stadt rund 40 Millionen Euro in den Hafen investiert, so Hütten. Ziel sei gewesen, die Unternehmen mit einer guten Infrastruktur vor Ort zu halten.

    Bei gutem Wetter erwarten die Stadtwerkegeschäftsführer rund 1000 Besucher zum Hafentag mit viel Programm für Jung und Alt. Zum einen wollen die Stadtwerke der Bevölkerung zum zweiten Mal seit der Erweiterung die Möglichkeit geben, Einblicke in die Abläufe zu gewinnen, so Hörnig. Zum anderen wollen sie aber auch weitere Unternehmen aus der Region, besonders Mittelständler, für den Transportweg Wasser begeistern. Denn die Kapazitäten des Andernacher Hafens sind laut Deuster noch lange nicht ausgeschöpft.

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