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    Ochtendung feiert Ersterwähnung als „of demo dinge“

    Am 10. Juni 963 wird Ochtendung mit dem Namen „of demo dinge“ auf einer Schenkungsurkunde des Grafen Herimann erstmals urkundlich erwähnt. Dieses Ereignis will die Gemeinde 1050 Jahre nach dem Datum gebührend feiern.

    Beim Festumzug vor 50 Jahren feierten die Ochtendunger ihre 1000-jährige Geschichte.
    Beim Festumzug vor 50 Jahren feierten die Ochtendunger ihre 1000-jährige Geschichte.
    Foto: Toni Dingendorf

    Ochtendung – Am 10. Juni 963 wird Ochtendung mit dem Namen „of demo dinge“ auf einer Schenkungsurkunde des Grafen Herimann erstmals urkundlich erwähnt. Dieses Ereignis will die Gemeinde 1050 Jahre nach dem Datum gebührend feiern.

    Wie Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch mitteilte, wird die Gemeinde zum Jubiläum drei Veranstaltungen ausrichten. Am Samstag, 15. Juni, gibt es einen Festabend in der Kulturhalle. Dieser Abend werde locker und unterhaltsam gestaltet. Mitwirkende sind Ochtendunger Musik- und Tanzgruppen, es gibt darüber hinaus Gesangsbeiträge sowie musikalische Unterhaltung durch die Cover-Country-Rock-Band Big Dieg. Am Wochenende 29. und 30. Juni finden die Tage der offenen Höfe und Gärten statt. Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein. Bisher hätten sich dazu mehr als 20 Teilnehmer angemeldet, berichtet Rita Hirsch. Informationen zu den teilnehmenden Höfen und Anlagen werden im Gemeindezentrum St. Martin, dem Ausgangspunkt der Besichtigungstour, vermittelt.

    Am Sonntag, 15. September, findet der Markt der schönen Dinge auf dem Raiffeisenplatz statt. Für den Fall, dass sich mehr Anbieter als erwartet melden, würden die Bachstraße und der „Goode Bur“ einbezogen.

    Vor 50 Jahren, vom 8. bis 10. Juni 1963, feierte die Gemeinde ihr 1000-jähriges Bestehen mit Gottesdienst, Festakt, Frühschoppenkonzert und Veranstaltungen im Festzelt, das auf dem damaligen Sportplatz aufgeschlagen war. Für den Festumzug hatte man eine künstlerische Planung beauftragt und die Ausstattung der Mitwirkenden in einer Kostümwerkstatt bestellt. Die Gemeinde war stolz auf ihre Geschichte und das, was sie nach Ende des Zweiten Weltkriegs erreicht hatte. Nur wenige Jahre vor dem großen Jubiläum waren eine großartige neue Pfarrkirche, eine modern und aufwendig ausgestattete neue Schule und der Kindergarten St. Martin errichtet worden.

    Die 1000-Jahr-Feier fiel in eine Blütezeit Ochtendungs. Das Dorf hatte von der Wiederaufbauphase profitiert und war durch die Bims- und Lavaindustrie zu Geld und Ansehen gekommen. Dies hat seinerzeit der ehemalige Rektor der Volksschule, Bruno Goerigk, in einer Chronik zur Festschrift beschrieben. Das Festbuch „1050 Jahre“, geschrieben von verschiedenen Ochtendunger Autoren, wird zurzeit gesetzt. Sobald das Buch fertig gedruckt ist, wird die Ortsgemeinde einen Termin für die Vorstellung rechtzeitig bekannt geben, heißt es. Heinz Israel

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