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Mendig

Mendiger Rat stellt Weichen für Stadtentwicklung

Zwei Neubaugebiete und die Aufnahme in ein neues Bund-Länder-Förderprogramm zur Stadtentwicklung – das ist die Bilanz der jüngsten Stadtratssitzung in Mendig. Jeweils einstimmig haben die Ratsleute die entsprechenden Tagesordnungspunkte beschlossen.

Foto: Schlierner – Fotolia

Zunächst brachte der Rat das Baugebiet Dammstraße in Niedermendig auf den Weg. Für eine Grünfläche westlich der Dammstraße, zwischen Nachtigallen- und Amselweg, hat das Ingenieurbüro Sprengnetter und Partner einen Bebauungsplan entworfen, dem der Rat zustimmte. In dem gut 28 000 Quadratmeter großen Areal sollen in zwei Bauabschnitten 34 neue Grundstücke entstehen. Im Rat war die Freude über das Baugebiet groß. "Wir sind froh, dass dieses Baugebiet entsteht", hieß es von der CDU, während die SPD erklärte, dass nun "ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung" gehe. Und die Grünen freute, "dass jetzt auch wieder in Niedermendig gebaut werden kann". Bis es soweit ist, wird es aber noch ein wenig dauern. Zunächst hat nun die Öffentlichkeit die Möglichkeit, Stellung zu dem Vorhaben zu nehmen.

Diesen Schritt hat das Baugebiet "Hinter den Sieben Morgen" bereits hinter sich, sodass der Stadtrat den entsprechenden Bebauungsplan aufstellen konnte. Dieses Baugebiet soll auf einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern westlich des Aktienwegs in Obermendig entstehen (die RZ berichtete). Dort sind 18 Baugrundstücke in einer Größe von jeweils 500 bis 550 Quadratmetern geplant. "Das ist genau die Größe, die bei uns ständig nachgefragt wird", berichtete Bauamtsleiter Leo Oster von der Mendiger Verbandsgemeindeverwaltung.

Darüber hinaus will Mendig beantragen, ins Förderprogramm "Ländliche Zentren" aufgenommen zu werden. Dieses Programm soll das Strukturprogramm ablösen, von dem Mendig bisher profitiert hat. "Das neue Programm ist eine große Chance für Mendig", sagte Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel. "Es hat den Vorteil, dass auch Maßnahmen aufgenommen werden können, die bislang nicht gefördert wurden." Auch die Fördersumme sei höher als bisher. Klappt es mit der Aufnahme in das Programm, wie es das Land bereits signalisiert hat, dann könnten in den kommenden acht bis zehn Jahren 2 bis 3 Millionen Euro an Fördergeldern nach Mendig fließen. Von unserem Redakteur Hilko Röttgers

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