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Mayen/Koblenz

Lukasmarkt: Schausteller scheitert mit Klage gegen Mayen

Niederlage für Rainer Zimmer: Der Koblenzer Schausteller, der wegen seiner Nicht-Zulassung zum Lukasmarkt gegen die Stadt Mayen geklagt hatte, ist vor Gericht gescheitert. Die Fünfte Kammer des Verwaltungsgerichts Koblenz unter dem Vorsitz von Richterin Carolin Kind folgte dem Antrag der Stadt, die Klage nicht zuzulassen. Das teilte die Stadt Mayen am Freitag mit. Der Schausteller will jedoch nicht klein beigeben.

Der Lukasmarkt in Mayen ist beliebt. Davon hätte gern auch der Schausteller Rainer Zimmer profitiert. Aber daraus wird nichts.  Foto: Stadt Mayen
Der Lukasmarkt in Mayen ist beliebt. Davon hätte gern auch der Schausteller Rainer Zimmer profitiert. Aber daraus wird nichts.
Foto: Stadt Mayen

Bereits seit mehr als zehn Jahren bewirbt sich Zimmer mit seinem „Musikexpress“ um einen Platz auf dem Lukasmarkt – stets vergebens. Die Art und Weise, wie die Standplätze für das Volksfest vergeben werden, hält er für rechtswidrig. „Es ist ein fehlerhaftes Verfahren“, sagte der Schausteller in der Verhandlung und kritisierte mehrere Punkte am Auswahlprozess. Zimmer beantragte vor Gericht, dass die Stadt Mayen über seinen Antrag auf Zulassung zum Lukasmarkt 2018 neu entscheiden solle.

Dem kam die Fünfte Kammer des Verwaltungsgerichts jedoch nicht nach. Stattdessen wies das Gericht die Klage ab. Die Stadt Mayen habe die Zulassung von Zimmers „Musikexpress“ zum Lukasmarkt 2018 „im Ergebnis in gerichtlich nicht zu beanstandender Weise abgelehnt“, zitiert die Stadt Mayen aus dem Urteil, das den Beteiligten nun zugegangen ist.

Wie die Stadt weiter mitteilt, habe das Gericht bestätigt, „dass das Vergabeverfahren und die Richtlinien zur Vergabe der Plätze auf dem Volksfest ‚transparent und sachgerecht‘ sind“. Und weiter: Selbst wenn einzelne Punkte zu bemängeln gewesen wären, hätte der Schausteller keine Aussichten auf eine Zulassung gehabt hätte, „da das von ihm betriebene Geschäft die schlechteste Bewertung der insgesamt neun Bewerbungen in seiner Sparte hatte“, teilt die Stadt weiter mit.

Rainer Zimmer hält das Urteil „auf jeden Fall für ein Fehlurteil“, wie der Schausteller auf Anfrage der Rhein-Zeitung betonte. Und er kündigte weitere Schritte an. Wegen Missachtung der Beweislage und bestehender Rechtsvorschriften will er eine Strafanzeige gegen die Vorsitzende Richterin stellen.

Von unserem Redakteur Hilko Röttgers

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