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Mayen

Kita St. Clemens in Mayen umfangreich modernisiert

Gute Nachrichten für alle Eltern, deren Kinder in Mayen die Kindertagesstätte St. Clemens besuchen: Die umfangreichen Bauarbeiten zur Teilrenovierung der Räume, die Umwandlung einer kleinen altersgemischten Gruppe in eine Krippengruppe und die Neugestaltung des Außenspielgeländes sind abgeschlossen.

Im Außenbereich wurden neue Spielgeräte aufgestellt, zum Beispiel eine Spiel- und Kletterkombination, eine Vogelnestschaukel, weitere Schaukeln, ein Spielhaus und eine Sandbaustelle.  Foto: Elvira Bell
Im Außenbereich wurden neue Spielgeräte aufgestellt, zum Beispiel eine Spiel- und Kletterkombination, eine Vogelnestschaukel, weitere Schaukeln, ein Spielhaus und eine Sandbaustelle.
Foto: Elvira Bell

Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

Am kommenden Sonntag, 17. April, wird die von der Kita gGmbH Koblenz betriebene Kindertagesstätte mit Tag der offenen Tür von Dechant Matthias Veit feierlich eingesegnet. Das Motto des Tages lautet "Die Bauarbeiten sind endlich abgeschlossen, das neue Außengelände passt wie angegossen".

Was lange währt, wird endlich gut. Gemeint ist damit die lange Planungsphase, die sich von 2011 bis 2013 erstreckte. "Es waren immer wieder Gespräche mit allen Beteiligten erforderlich, und es gab immer weitere Verhandlungsrunden mit der Stadt", erklärt Marie-Therese Adler, die Vorsitzende des Verwaltungsrates der Pfarrgemeinde St. Clemens.

Schließlich genehmigte das Bistum Trier am 18. Juni 2014 die beiden Baumaßnahmen in der Kita St. Clemens. Ausgeführt wurden die Arbeiten dann von März bis Dezember 2015. In seiner jüngsten Sitzung gab auch der Mayener Stadtrat grünes Licht und entschied einstimmig bei einer Enthaltung, dass sowohl Gelder zur Sanierung der Kita St. Clemens als auch für die Arbeiten an der Kita Herz Jesu nachträglich in den Haushalt eingestellt werden.

An der Kita St.Clemens war die Schaffung der U 3-Plätze mit einem separaten Spielplatz für die unter Dreijährigen mit 200.500 Euro der teuerste Posten. "Aus dem Investitionsprogramm ,Kinderbetreuungsfinanzierung‘ stellte der Bund 121.820 Euro zur Verfügung", erklärt der Trierer Architekt Karl Feils. "Darüber hinaus beteiligten sich das Bistum Trier mit 19.340 Euro, das Land mit 40.000 Euro und die Stadt Mayen mit 19.340 Euro", erläutert der gebürtige Mayener.

Im Rahmen einer zweiten, 190.000 Euro teuren Baumaßnahme, die das Bistum ebenfalls am 18. Juni 2014 genehmigte, wurde eine Teilrenovierung und Neugestaltung eines anderen Teils des Außengeländes in Angriff genommen. "An den Kosten beteiligten sich das Bistum Trier mit 66.500 Euro und die Stadt Mayen mit 121.040 Euro. Die Eigenmittel der Kirchengemeinde belaufen sich auf 2460 Euro", sagt Feils. Die Maßnahme war dringen erforderlich. Bereits seit 2011 hätten die Mädchen und Jungen die großen Spielgeräte aus Sicherheitsgründen nicht mehr benutzen dürfen, erklärt Marie-Therese Adler.

Architekt Feils erläutert: "Wichtig war es uns, hinter dem ehemaligen Männerwohnheim am Habsburgring 55 einen abgetrennten Spielplatz für die U 3-Kinder zu schaffen." Zudem wurde der komplette Hof barrierefrei umgestaltet, die Toranlagen im Außenbereich erneuert und das Niveau des Außengeländes etwas angehoben, sodass auf Stufen an den Gebäudeeingängen verzichtet werden konnte. Der Platz wurde neu gepflastert und mit neuen Spielgeräten bestückt. Darüber hinaus wurden ein Schlafbereich und Wickelplätze eingerichtet, der Sanitärbereich teilweise verändert, das Mobiliar ergänzt sowie die Küche als Ausgabeküche für den Mittagstisch erneuert. Das freut Kita-Leiterin Marion Kalt: "Seit Oktober vergangenen Jahres können die Kinder der Ganztagsbetreuung nun endlich ihr Mittagessen bei uns in der Einrichtung einnehmen und müssen dafür nicht mehr ins Klösterchen." Fast zehn Jahre lang hatte die Kita darauf gewartet.

Die Baumaßnahmen sind während des laufenden Betriebes über die Bühne gegangen. "Die Kinder haben die Handwerker nachgeahmt und versucht, mit kleinen Rohren selbst Leitungen zu legen", berichtet Marie-Therese Adler. Denn auch die Erneuerung der Hauptleitung des Entwässerungskanals war ein Teil der Baumaßnahme, die die Kinder interessiert beobachtet haben.

Platz für 75 Kinder

Die Geschichte der katholischen Kindertagesstätte St. Clemens ist sehr vielfältig. Seinen Ursprung hat der in zwei Häuserkomplexe aufgeteilte Kindergarten in den 1950- und 1960er-Jahren in der Hospitalgasse, angrenzend an die Heiliggeistkapelle. 1967 entstanden im hinteren Teil des Pfarrzentrums St. Clemens zwei weitere Gruppenräume. Die Kita verfügt aktuell über vier Gruppen für 75 Kinder, davon sind 34 Ganztagsplätze, inklusive der zehn Krippenplätze. ef

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