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    Gierschnach

    Gotteshaus steht wieder offen: Kirche von Gierschnach aufwendig renoviert

    Nur wenige Tage nach dem Namenstag des Heiligen haben die Gierschnacher die Fertigstellung ihres aufwendig renovierten Gotteshauses gefeiert und mit einem festlichen Gottesdienst wieder in Besitz genommen. Pfarrer Guido Lacher segnete die 150 Jahre alte Kapelle, deren Schutzpatron der heilige Nikolaus ist.

    Bei einem Gottesdienst segnete Pfarrer Guido Lacher das renovierte Gotteshaus in Gierschnach neu ein.  Foto: Heinz Israel
    Bei einem Gottesdienst segnete Pfarrer Guido Lacher das renovierte Gotteshaus in Gierschnach neu ein.
    Foto: Heinz Israel

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

    Über die durchgeführten Arbeiten informierte Ortsbürgermeister Manfred Görgen. Dieser hatte eigens ein kleines Festzelt neben der Kirche aufstellen lassen, wo die Gierschnacher am Freitag mit ihren Gästen die Wiedereröffnung festlich begehen konnten.

    In der Kirche musste eine ganze Reihe von Klappstühlen aufgestellt werden, um den vielen Besuchern, darunter auch den Sängern des Münsterchors aus Münstermaifeld, Platz zu bieten. "Hell klinge heut durchs Gotteshaus, dir unser Lied Sankt Nikolaus": Mit diesem Lob auf den Schutzpatron der Kirche eröffnete der Münsterchor die Eucharistiefeier. Während des gesamten Gottesdienstes wurde die Freude über das gelungene Werk spürbar. "Viele waren bemüht, der Kirche wieder ein schönes Gesicht zu geben", sagte Pfarrer Guido Lacher.

    Nicht alltäglich ist es, dass in Gierschnach die Zivilgemeinde Eigentümerin der Kirche ist. Wie Ortsbürgermeister Görgen erläuterte, wurden die Restaurierungsarbeiten in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege ausgeführt. Vier bereits vorhandene Anstriche galt es zu bewerten. Man entschied sich schließlich für die ursprüngliche Farbgebung, die aus dem Baujahr der Kirche, dem Jahr 1866, stammt. Das Gewölbe im Chorbereich wurde in einem Blauton abgesetzt und die Kapitelle goldfarben gefasst. Es entstand eine sehr helle, freundliche Optik. Den Natursteinbogen des Portals hat eine Natursteinwerkstatt aus Thür saniert. Die gesamten Restaurierungsarbeiten hat eine Restauratorin aus Köln fachlich begleitet. Die Ausführung übernahm ein Malermeister aus Koblenz, dessen Unternehmen sich auf die Ausmalung historischer Bausubstanz spezialisiert hat.

    Vor dem neuen Anstrich hat man die komplette Elektroinstallation erneuert und die aufgetretenen Risse geschlossen. Die Kirche verfügt jetzt über einen barrierefreien Zugang. Dazu wurde die Basaltsteintreppe vorgezogen und der Zugang durch eine Rampe ergänzt.

    Die Renovierungsarbeiten wurden durch freiwillige Helfer tatkräftig unterstützt. Insgesamt konnten die Kosten damit auf 38.000 Euro begrenzt werden. Bei der Finanzierung halfen mit insgesamt 5000 Euro die KSK Mayen, die VR-Bank Rhein-Ahr-Eifel, die EVM und das RWE. Wie Ortsbürgermeister Manfred Görgen ankündigte, sollen im kommenden Frühjahr im Umfeld des Eingangsbereichs noch Angleichungsarbeiten durchgeführt werden.

    Der Männer- und Junggesellenverein aus Gierschnach nutzte den festlichen Rahmen der Wiedereinsegnungsfeier zur Weihe ihrer neuen Vereinsfahne, die nach der historischen Vorlage von einer Bonner Fahnenfabrik neu gefertigt worden war. Auf der Fahne ist neben dem Abbild des heiligen Josef der Wahlspruch des Vereins zu sehen. "Frohsinn und Geselligkeit ist unser Wahlspruch jederzeit", heißt es.

    Mayen-Andernach
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