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    Wassenach

    Frohsinn in Wassenach: Klieburghalle Top-Anlaufpunkt für Karnevalisten im Brohltal

    Die närrischen Klieburger haben wieder einmal bewiesen, was sie in Sachen Fastelovend so alles draufhaben: Unter dem blau-weiß dekorierten Dach ihres rappelvollen Spaßtempels Klieburghalle präsentierte Sitzungspräsident Marco Willems nahezu sechs Stunden lang beste karnevalistische Unterhaltung am laufenden Band.

    Foto: Hans-Willi Kempenich

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

    Dazu durfte er auch die gekrönten Narrenhäupter aus Niederdürenbach, Kempenich, Wehr und Oberzissen sowie das Dreigestirn aus Westum begrüßen. „Karneval verbindet eben“, sagte Brohltal-Bürgermeister Johannes Bell, der sich das Klieburger Narrenspektakel nicht entgehen ließ.

    Was am frühen Abend mit dem Einmarsch der Wassenacher Korporationen zur Begleitmusik des örtlichen Fanfarenzuges begann, endete erst am neuen Tag mit dem Gastspiel der Oberzissener Karnevalsband Talentfrai. Dazwischen wirbelten die blau-weißen Maxi-Funken, ihre älteren Kolleginnen von der Prinzengarde sowie die Showtanzgruppe „X-Press“ aus Hausten als Brasilianerinnen über die Bühne. Erstmals mussten die Stadtsoldaten die Bütt heranrücken, als ein Rentner angesagt wurde.

    Willi Schneider aus Spessart begeisterte in dieser Rolle das Narrenvolk. Ist ja auch nicht so einfach, wenn man jetzt Tag für Tag mit der Ehefrau am Frühstückstisch sitzen muss. Neu auf der Klieburger Narrenbühne sind die „Sahneschnittchen“ Elke Drautzburg, Pia Rings, Silke Schneider, Steffi Radke und Isabell Justen. Sie führten dem Publikum den alltäglichen Dorfklatsch aus der Klieburg-Scheune vor Augen und brachten sogar Helene Fischer (Susanne Krusi-Bischof) auf die Bühne. Wie es gelungen ist, den Megastar nach Wassenach zu locken, erklärte der Sitzungspräsident: „Den Kontakt habe er über Florian Silbereisen hergestellt, schließlich sei er Fisherman's Friend.“ Der Gag zündete erst mit leichter Verspätung in der Narrenarena.

    Ein gewichtiges Problem breiteten Töppche und Bella aus Andernach-Eich auf der Bühne aus. Ob sie es schon einmal mit einer Diät versucht habe, wollte Töppche von seiner gut bestückten Partnerin wissen. Natürlich, aber das sei die schlimmste Viertelstunde in ihrem bisherigen Leben gewesen, antwortete der lustige Doppelzentner. Seine Urlaubserlebnisse beim Tauchen nebst Begegnungen mit Haien spielte der Elferrat nach, und Irmgard Köhler-Regnery aus Gönnersdorf kramte zur Freude des Publikums sehr ideenreich und wortgewandt in alten Zeiten.

    Das Tanzmetier wurde von der Prinzengarde Wehr, den Vampiren der Showtanzgruppe Westum, den Crazy Devils aus Nickenich sowie der Wassenacher Garde mit ihrer Trainerin Nadja Fingerhut hervorragend vertreten. Und von der Klieburger Showtanzgruppe „Lecker Mädche & Co“ als Besucher aus dem All in Astronautenmontur. Steffi Müller hatte die flotte Truppe für die Rückkehr auf Mutter Erde fit gemacht. Udschebebbes Jürgen Zerwas aus Eich legte zu später Stunde noch einmal mit markigen Sprüchen in der Bütt nach, bevor die Prinzengarde in einem Sketch zeigte, was geschieht, wenn die fernsehbekannten Ludolfs ihren Schrottplatz verlassen und in der örtlichen Kfz-Werkstatt Koegst auftauchen. Großer Spaß am Schluss einer klasse Prunksitzung.

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