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Virneburg

Dorferneuerung:Virneburger sind zum Mitgestalten eingeladen

Der Gemeinderat von Virneburg setzt die Dorferneuerung ganz nach oben auf seiner Aufgabenliste. In der jüngsten Sitzung beschloss er einstimmig eine Dorfmoderation. Damit ist gemeint, dass die Bürger an der Dorfentwicklung schon beteiligt werden, noch bevor ein Konzept dazu entstanden ist.

Der Virneburger Ortsbürgermeister Herbert Pung will die Dorferneuerung voranbringen. Erneuert werden sollen unter anderem der Gemeindehausvorplatz (links) und die angrenzende Teichfläche.  Foto: Axel Holz
Der Virneburger Ortsbürgermeister Herbert Pung will die Dorferneuerung voranbringen. Erneuert werden sollen unter anderem der Gemeindehausvorplatz (links) und die angrenzende Teichfläche.
Foto: Axel Holz

Nach dem Willen des Rates wird im Rahmen der Dorferneuerung demnächst ein Antrag an die Kreisverwaltung gestellt. Der Beschluss sieht vor, die Pläne für den Neubau der Kreuzung Bundesstraße 258/In der Au in den Förderantrag für das kommende Jahr nachzureichen. Die Neugestaltung des Gemeindehausvorplatzes und die Gestaltung weiterer anliegender Flächen sollen dann im folgenden Jahr, also 2019, gefördert werden. Insgesamt sollen die Investitionskosten für den Gehweg und die Begegnungsstätte an der B 258 nicht mehr als 32.000 Euro betragen. Die Moderation selbst, also das Einbeziehen der Bürger und das Anfertigen eines Konzeptes, sollen vom Land mit 80 Prozent gefördert werden – höchstens mit einem Betrag von 12.000 Euro. Auf die Gemeinde kämen damit Kosten von maximal 2400 Euro zu. Ab sofort können sich Ratsmitglieder und Bürger schon Gedanken machen, wie die Entwicklung Virneburgs aussehen könnte.

Ortsbürgermeister Herbert Pung machte darauf aufmerksam, dass auch private Investitionen zur Dorferneuerung gefördert werden. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Fläche zwischen der Bundesstraße 258 und der des ehemaligen Gasthauses „Wohnzimmer“. Nach dem schon erfolgten Abriss eines Fachwerkhauses bietet sich nach Meinung der Gemeinde eine Neugestaltung des Areals an.

Einstimmig beschloss der Rat außerdem, eine sogenannte „Fremdeinspeisungsmöglichkeit“ für die Stromversorgung des Gemeindehauses zu schaffen. Die Freiwillige Feuerwehr Virneburg wird demnächst einen gebrauchten Stromgenerator geschenkt bekommen. Bei einem möglichen Stromausfall könnte der Generator die Stromversorgung des Gemeindehauses übernehmen und damit die Funktionsfähigkeit des Hauses zum Beispiel als Hilfezentrum gewährleisten. Die Installationskosten für eine Fremdeinspeisung sollen bis zu 3500 Euro betragen dürfen.

Ortsbürgermeister Pung teilte mit, dass die Brücke der Bundesstraße über die Nitz noch während der Herbstferien fertiggestellt werden soll. Derzeit wird eine einspurige Straßenführung per Ampelanlage geregelt. Für die Dauer von vier Tagen muss die Straße demnächst voll gesperrt werden. Der genaue Termin soll noch mitgeteilt werden. Im Übrigen sei der Notar-Termin schon erfolgt, der den Verkauf von 100 Quadratmetern privater Grundstücksfläche an die Gemeinde regelt, damit der Bürgersteig an der Brücke über die Nitz engpassfrei gestaltet werden kann.

Von unserem Mitarbeiter Axel Holz

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