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    Brückenstraßenfest: Fußgängerzone wird Kultur- und Partymeile

    Das Brückenstraßenfest in Mayen war auch in diesem Jahr wieder ein Publikumsmagnet. Schon zur offiziellen Eröffnung am Samstag um 11 Uhr versammelten sich Hunderte Besucher in der Mayener Einkaufsstraße.

    Die Geschäftsinhaber hatten passend zum Motto „Ronja Räubertochter“, dem aktuellen Kinderstück der Mayener Burgfestspiele, die Straßen und Schaufenster liebevoll dekoriert und damit für eine heimelige Atmosphäre gesorgt, die zum Verweilen einlud. Der Vorsitzende der Brückenstraßengemeinschaft, Rolf Schneider, zeigte sich sehr zufrieden: „Wir danken unserem Förster Peter Göke für seine Unterstützung. Wir hatten Äste bestellt, und er hat uns einen ganzen Wald geliefert“, sagte er lachend.

    Die größte Attraktion beim Brückenstraßenfest waren einmal mehr die Darbietungen des Burgfestspielensembles. An verschiedenen Stellen der Straße gaben die Schauspieler Kostproben aus den aktuellen Stücken. Vom Intro aus „Der kleine Horrorladen“, dem Lied der Räuberbande aus „Ronja Räubertochter“ oder dem herzergreifenden Liebesduett „Jetzt hast du Seymour“, ebenfalls aus dem „Horrorladen“, war einiges zu hören. Für viele Besucher war das eine gute Möglichkeit sich Appetit auf die Burgfestspiele zu holen.

    „Wir kommen immer hierhin, um unsere Neugier auf die Stücke zu befriedigen“, gab eine Besucherin zu. „Ich muss sagen, die Kostenproben heute haben uns wieder mal auf den Geschmack gebracht“, ergänzte sie. Eric Geisbüsch aus Ettringen ist selbst als Hobbymusiker aktiv und schätzt die gute gesangliche Qualität der Künstler: „Jan Rebeszus, der den Tschick spielt, hat eine unheimlich kräftige Stimme. Ein echter Vollblutschauspieler“, lobte er. Zusammen mit seiner Ehefrau Ursula und Enkelsohn Tom genoss er den Vormittag in der Brückenstraße.

    „Für die Kinder wird hier unheimlich viel geboten“, sagte Ursula Geisbüsch erfreut. Vom Basteln der Räuberhüte, Schlüsselanhänger, Armbänder und Beutel über Kinderschminken und Torwandschießen bis hin zum Edelsteinschürfen gab es für die jungen Gäste viel zu entdecken.

    Schauspieler Jan Rebeszus musste auf Nachfrage feststellen, dass er die Stadt bisher noch nicht so voll erlebt hat. „Das ist toll, dass die Leute so interessiert sind“, stellte er fest. Und seine Kollegin Heike Trinker, die am Samstag Geburtstag feierte, hatte das Gefühl, dass die Menschen „jetzt schon viel näher an uns dran sind“. Und auch wenn sie zugab, dass sie sich für ihren Geburtstag vielleicht ein anderes Programm gewünscht hätte, freute sie sich dennoch über den Zuspruch der Zuschauer: „Wir werden hier oft angesprochen, die Menschen kommen gern auf uns zu. Und das ist uns in einem so festlichen Rahmen auch sehr recht“, sagte sie.

    Kulinarisch kamen die Gäste ebenfalls auf ihre Kosten, und die vielen Sitzgelegenheiten waren meist gut gefüllt. Die Band Stille & Schmitz sorgte im Anschluss an das Burgfestspielensemble für gute Stimmung. Am Ende zog Rolf Schneider von der Brückenstraßengemeinschaft, ein positives Fazit: „Es war ein toller Tag mit vielen Besuchern. Ich danke allen fleißigen Helfern, die dafür gesorgt haben, ein schönes Fest auf die Beine zu stellen.“

    Von unserer Mitarbeiterin Katrin Weber

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