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Mayen

Auto festgefahren: 77-Jähriger will helfen und wird mit Schusswaffe bedroht

Ein 77-jähriger Mann hörte am Sonntag gegen 4.20 Uhr einen lauten Knall und dachte an einen Verkehrsunfall. Es war jedoch ein festgefahrenes Auto. Als der Mann dem Fahrer Hilfe anbot wurde er mit einer Schusswaffe bedroht.

Ein Blaulicht der Polizei
Ein Blaulicht der Polizei.
Foto:Rolf Vennenbernd/Archiv – dpa

Das ist passiert: Nach dem Knall ging der 77-Jährige aus dem Haus und stellte fest, dass sich das Auto festgefahren hatte. Als er dem Fahrer seine Hilfe anbot, wurde er von dem Fahrer unmittelbar mit einer Schusswaffe bedroht. Der Zeuge 77-Jährige flüchtete in seine Wohnung und verständigte von dort die Polizeiinspektion Mayen. Diese kam und konnte den Täter rasch überwältigen. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 19-jährigen Mann aus Kobern-Gondorf. Er stand zum Zeitpunkt der Tat unter Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab den Wert von 1,33 Promille.

Während der Festnahme beleidigte der junge Mann die eingesetzten Beamten mehrfach. Bei der verwendeten Schußwaffe handelte es sich um eine Erbsenpistole, eine erlaubnisfreie Softairpistole, im Nachbau einer echten Schußwaffe. Gegen den 19-Jährigen wurden mehrere Strafanzeigen wegen Bedrohung, Trunkenheit im Straßenverkehr und mehrfacher Beleidigung eingeleitet. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt.

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