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    Andernach-Eich: Ausbau der Straßen ab Frühjahr 2014

    Der Ausbau der Eicher- und Wegelerstraße in Eich wird im Frühjahr 2014 beginnen. Das berichtete Rainer Schmitz, Leiter des Andernacher Bauamtes, bei der jüngsten Sitzung des Eicher Ortsbeirates.

    Die Eicher Straße führt vom Ortskern geradeaus in den Ausbaubereich. Um Raser auszubremsen, wird die Straße an der Einmündung verengt.
    Die Eicher Straße führt vom Ortskern geradeaus in den Ausbaubereich. Um Raser auszubremsen, wird die Straße an der Einmündung verengt.
    Foto: Katrin Franzen

    Zurzeit werden die Bauarbeiten ausgeschrieben. Der Stadtrat wird die einzelnen Gewerke voraussichtlich im November vergeben. Schmitz betonte: "Wir werden dann aber erst im neuen Jahr beginnen. Das ergibt vorher keinen Sinn." Den Winter werde man noch abwarten.

    Das Projekt ist in drei Bauabschnitte unterteilt: Begonnen wird in der Wegelerstraße ab der Olbrücker Straße in Richtung Ortsausgang. Der zweite Abschnitt reicht dann von der Olbrücker Straße bis zum Kapellchen an der Einmündung Nickenicher Straße. Der dritte und letzte Bauabschnitt umfasst die Strecke vom Kapellchen bis zur Einmündung "In der Wenk". Losgehen soll es im Frühjahr 2014 mit dem Kanalbau. Gebaut wird voraussichtlich 15 Monate. Der zweite Winter 2014/2015 wird laut Schmitz nicht zu umgehen sein.

    Das Aussehen der Straße steht bereits fest: Die Anwohner hatten beschlossen, dass die Straße gepflastert wird und die Stellplätze links und rechts der Straße durch andersartige Pflasterung gekennzeichnet werden (die RZ berichtete). Bäume sollen keine gepflanzt werden.

    Horst Schönmehl (SPD) merkte an, dass ihm die Anzahl der Stellflächen, insgesamt sieben, zu gering erscheint. Schmitz antwortete: "Es wurde so viel beraten, und die Bewohner haben das so ausgesucht." Ortschef Alfons Schumacher hatte noch eine Anregung: Er schlug vor, dass an der Einmündung "In der Wenk"/Eicher Straße auf Höhe des Eckhauses der Fußweg verbreitert wird. Dieser sei dort höchstens 40 Zentimeter breit, was für jeden Fußgänger eine Gefahr darstelle. Rainer Schmitz erinnerte: "Dann müsst ihr aber mit dem Kreis reden, weil dann die Kreisstraße schmaler wird." Zudem müsste das Projekt in die Haushaltsberatungen für 2014 aufgenommen werden.

    Auch der Ausbau des Eingangsbereiches zur Grundschule war Thema. Schmitz erläuterte: "Wir werden versuchen, ihn dieses Jahr fertigzustellen." Das Geld sei im Haushalt eingeplant. Das Thema war zuvor lange und kontrovers diskutiert worden. Klar war allen Fraktionen: Es muss sich dort etwas ändern, da im Eingangsbereich wild geparkt wird und dadurch der Boden uneben ist, über den täglich die Schüler laufen. Der Rat hatte genau vor einem Jahr beschlossen, dass der Eingangsbereich auf eine Breite von rund vier Metern verringert wird. Auf der linken Seite wird ein Fahrradständer aufgestellt, an der Durchfahrt von der Schulstraße zum Schulhof entstehen zwei neue Parkplätze. Während die Änderungen auf allgemeine Zustimmung stießen, gab es zu den neuen Parkplätzen geteilte Meinungen. Mit sieben Stimmen sprachen sich CDU und FWG dafür aus. Die drei SPD-Vertreter stimmten dagegen.

    Der Umbau der Kita St. Marien ist nahezu abgeschlossen. Bürgermeister Claus Peitz erklärte den Hintergrund der Bauarbeiten: Ab dem 1. August haben auch Einjährige einen Anspruch auf einen Kitaplatz. "Diese müssen wir zur Verfügung stellen", sagte Peitz. Insofern habe sich die Stadt Gedanken gemacht, wie man dies in Eich umsetzen könnte. Der Personalraum wurde verkleinert, ein eigenes Leitungsbüro eingerichtet und ein neuer Sanitärbereich für unter Dreijährige eingerichtet. Zudem wurden zusätzliche Ruhemöglichkeiten geschaffen; die Türen und Zagen wurden mit Klemmschutz versehen. Es stehen noch 10 000 Euro für die Ausstattung zur Verfügung, sagte Peitz. Die Kapazitäten der Kita sehen wie folgt aus: Sie bietet insgesamt 90 Plätze an, davon sind sieben für Einjährige und 18 für Zweijährige vorgesehen. 43 Kinder können ganztags betreut werden. Peitz erläuterte: "Im Moment sind wir noch nicht voll belegt. Wir haben noch 25 Plätze frei." Die 20 Hortplätze in der Grundschule am Nastberg sind mit zwölf Kindern auch nicht komplett belegt.

    Ein Ratsmitglied fragte nach, wann das nächste Mal Geld für einen kompletten Umbau oder einen Neubau in Eich da ist. Schließlich würde in Andernach auch gebaut, beispielsweise in der Kita Löwenzahn. Peitz erklärte dazu: "Wir bauen nicht, weil wir zu viel Geld haben, sondern weil wir gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen." Als die Nachfrage kam, ob die Anmeldezahlen im Löwenzahn so explodiert seien, sagte Peitz: "Das war eine Containerlösung, die so nicht mehr haltbar war." Peitz erläuterte, dass man nicht wahrlos Geld ausgebe.

    Katrin Franzen

    Ausweisung dauert noch

    Eich will eigene Wanderwege bekommen, die auch an die umliegenden Pfade angeschlossen werden (die RZ berichtete). Über das Projekt informierte Tourismus-Leiterin Kristina Neitzert die Mitglieder des Ortsbeirates. Bevor man mit dem Auszeichnen beginnen kann, müssten zunächst die Eigentumsverhältnisse einzelner Wege geklärt werden. "Das macht die Sache sehr langwierig." Neitzert berichtete, dass die Stadt generell ihr lokales Wandernetz ausweiten will und derzeit an der Ausweisung von Wegen auf dem Krahnenberg arbeite. "Über die Perspektive haben wir die Möglichkeit, die Arbeit eines Bürgerarbeiters zu nutzen, und können uns die Kosten eines Planungsbüros sparen." Der Arbeiter recherchiere die Wege im Gelände und weise diese dann auch aus. Die Schilder sollen das Andernach-A auf einem Punkt zeigen. Zudem würden Wandertafeln aufgestellt, und es soll einen Wanderwegeflyer geben. kaf

    Überblick über den Sachstand einzelner Projekte im Ort

    - Die Stromspeicherheizung im Sportplatzgebäude ist seit einem Jahr kaputt. Dort soll eine Öl- oder eine Gasheizung eingebaut werden. Die Stadtverwaltung warte auf die spielfreie Zeit, um loszulegen.

    - Die Kegelbahn im Bürgerhaus soll renoviert werden. Rainer Schmitz, Leiter des Bauamtes, berichtete: "Wenn wir wüssten, was wir tun sollen, würden wir es tun." Ortschef Alfons Schumacher wies darauf hin, dass vor vier Monaten im Ortsbeirat festgelegt wurde, was gemacht werden soll. Da müsse die Stadt mal ins Protokoll schauen. Die Mittel sind bereits im Haushalt eingeplant. Der Boden soll neu gemacht und die Wandverkleidung ansprechend gestaltet werden. Horst Schönmehl (SPD) wies darauf hin, dass auch die Kegelbahnanlage nicht einwandfrei funktioniere und mehrfach ausgehe. Die Verwaltung will sich drum kümmern.

    - In der "Alten Chaussee" steht laut Alfons Schumacher ein alter Baum, der tot sei. Ein anderer ist angebrochen. Diese sollen gefällt und im Herbst zwei neue gepflanzt werden.

    - Die K 58 sollte eigentlich schon im vergangenen Herbst erneuert werden, was wegen der Witterung verschoben wurde. Die Erneuerung erfolgte dann kurzfristig im Juli. Die Fahrbahndecke der Wassenacher Straße wurde von der Einmündung Krayerstraße bis zum Mennonitenfriedhof abgefräst und mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Auf dem Gehweg gibt es seitdem an einer Stelle eine Absackung, erklärte Ortschef Schumacher. Rainer Schmitz betonte: "Das wird vor dem Winter erledigt." kaf

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