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Andernach

Andernach: Investor plant Baumarkt auf Fino-Gelände

Seit Jahren verfallen die Gebäude der einstigen Fino- und Rhemo-Werke an der Koblenzer Straße: Jetzt will ein Investor 8 Millionen Euro investieren und auf dem Gelände einen namhaften Baumarkt errichten. Das hat die Rhein-Zeitung aus gut informierter Quelle erfahren.

Auf dem einstigen Finogelände an der Koblenzer Straße sollen 8 Millionen Euro investiert werden.
Foto: Katrin Franzen
Auf dem einstigen Finogelände an der Koblenzer Straße sollen 8 Millionen Euro investiert werden.
Foto: Katrin Franzen – kaf

Von unserer Redakteurin Katrin Franzen

Der mit dem Vorhaben betraute Planer erzählt im RZ-Gespräch, dass der Geldgeber aus der Region stammt. Er hat das 22 600 Quadratmeter große Gelände vor drei Jahren erworben. Damals war die Produktion von Nahrungsmitteln, Fliegenfängern und Bausystemen bereits eingestellt. Die Herstellung fand bis Ende 2004 unter der Firmenbezeichnung Luithlen-Werke statt. Im Jahr 2007 wurde ein Insolvenzverwalter über das Vermögen der Luithlen-Werke eingesetzt. Aus der Zwangsvermarktung erwarb der jetzige Besitzer das Grundstück. Er will nun, rund 200 Meter entfernt vom Praktikermarkt, einen Markt mit einer Bruttogeschossfläche von 7600 Quadratmetern errichten.

Und wann geht es los? "Wir wollen die alten Firmengebäude sobald wie möglich abreißen, auf jeden Fall noch in diesem Jahr", sagt der Projektsteuerer. Das Gelände umfasst grob das Areal zwischen der Aldi-Stichstraße und der gedachten Verlängerung der Industriestraße. Eventuell wird das neuere Wohnhaus, das sich unweit des Aldi-Marktes befindet, erhalten. Den Bauantrag wolle man im August oder September einreichen, heißt es.

Der Investor war bereits mit einem Vorhaben gescheitert: Er hatte auf dem Areal einen Elektrofachmarkt errichten wollen. "Dies lehnte die Stadt allerdings ab, weil es sich dabei um ein innenstadtrelevantes Sortiment handelte", sagt der Entwickler. Hintergrund: Die Stadt hält sich an ein von ihr beauftragtes Einzelhandelskonzept; dies schützt die Händler im Zentrum vor großer Konkurrenz, in dem es gewisse Sortimente für bestimmte Baubereiche ausschließt. "Für einen Baumarkt gibt es an dieser Stelle aber Baurecht", betont der Projektplaner "Wir würden gerne Anfang 2014 bauen."

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