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    Andernach bietet Vortour großen Empfang

    Für einen guten Zweck strampeln sie sich die Beine müde: Die Vortour der Hoffnung hat am Dienstagnachmittag Andernach erreicht. Eine ganze Welle von Radlern in grünen Trikots biegt in die Rheinanlagen ein. Die 120 Teilnehmer, darunter viele bekannte Politiker und Sportler wie etwa Marcel Wüst, der mehrfache Sprintsieger der Tour de France, Frauenfußballerin Sandra Minnert, Schwimmerin Annika Mehlhorn oder Eiskunstläufer Norbert Schramm freuen sich über den willkommenen Stopp. Sie werden von vielen Andernachern empfangen, die sich für den prominenten Besuch etwas haben einfallen lassen.

    Schecks wohin das Auge sieht: Die Teilnehmer der Vortour freuten sich über die Spendenbereitschaft und das Engagement der Andernacher. 
Foto: Silvin Müller
    Schecks wohin das Auge sieht: Die Teilnehmer der Vortour freuten sich über die Spendenbereitschaft und das Engagement der Andernacher.
    Foto: Silvin Müller

    Die Turner vom Turnerbund Andernach (TBA) führen Kunststücke auf dem Trampolin vor und die Mädels von Turnverein Miesenheim (TVM) zeigen eine gekonnte Performance auf den Matten. Eine Gruppe von Jungen und Mädchen des Kindergartens Maria Himmelfahrt singt mehrere Lieder und Helferinnen vom katholischen Frauenverein teilen Kuchen aus. Interessant ist zudem ein riesiges begehbares Darmmodell, mit dem das Darmzentrum Mittelrhein-Andernach am St.-Nikolaus-Stiftshospital für eine Krebsvorsorgeuntersuchung wirbt. So können sich die Radfreunde ausruhen, bevor sie sich für ihr Anliegen stark machen.

    Sie sammeln Geld für krebskranke Kinder. Die Vereine, Organisationen und Verbände reichen einen Scheck nach dem anderen zu Tourleiter Jürgen Grünwald auf die Bühne: "Was für eine Begrüßung! Da bekommen wir ein Gänsehautfeeling." Neben der Stadt, die 5000 Euro überreicht, können mehrere Schülerinnen vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium mit einem Scheck über 6000 Euro überraschen. Insgesamt kommen aus Andernach mehr als 17 300 Euro zusammen, kann Oberbürgermeister Achim Hütten verkünden. Zum Dank gibt es mehrere Laola-Wellen und Jubelrufe von den Sportlern.

    Ein weiterer Höhepunkt: Kunstturner Eberhard Gienger springt aus einem Motorflugzeug ab und landet punktgenau in den Rheinanlagen. Der Sportler wird besonders von den Turnerinnen umlagert, die Papier und Stift für ein Autogramm bereit halten. Natürlich zieht es ihn sowie Stabhochspringerin Carolin Hingst auch auf das TBA-Trampolin - zur Freude der jungen Turnerinnen.

    "Es macht Spaß, mit dem Turnen Spenden zu sammeln", meinen die TVM-Turnerin Katrin Wallenborn und Joela Asanilli. TVM-Vorsitzende Liane Geisen verrät, dass die Mädchen natürlich auch Eberhard Gienger sehen wollen. "Wir sind hier, um etwas Gutes für die Kinder zu tun", sagt zudem Marina Busenkell vom TBA. Auch TBA-Präsident Matthias Busenkell ist dabei, um einen Scheck zu übergeben: "Wir haben auf unserer 30-Jahr-Feier der Trampolinabteilung im April für die Tour gesammelt und mehrere Hundert Euro zusammen bekommen."

    Dann schwingen sich die Radler wieder auf ihre Fahrräder. Und los geht es in Begleitung von Polizei und Deutschem Roten Kreuz in Richtung Weißenthurm sowie Mülheim-Kärlich und Koblenz, weitere Haltestellen der Vortour.

    Von unserem Mitarbeiter Silvin Müller

    Die Vor-Tour der Hoffnung machte Station in Andernach
    Mayen-Andernach
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