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Andernach

Adventliches Programm in Andernach: Marktplatz wird wieder zum Weihnachtsdorf

Patrick van Schewick

Das Weihnachtsdorf begeistert Jahr für Jahr viele Menschen. Auf einer Pressekonferenz hat die Stadt Andernach nun das diesjährige Programm vorgestellt. Am Montag, 27. November, öffnet das Weihnachtsdorf dieses Jahr seine Pforten.

Das Team rund um das Weihnachtsdorf mit OB Achim Hütten (3. von links) und Bürgermeister Claus Peitz (4. von links) stellt das diesjährige Programm vor.
Das Team rund um das Weihnachtsdorf mit OB Achim Hütten (3. von links) und Bürgermeister Claus Peitz (4. von links) stellt das diesjährige Programm vor.
Foto: Patrick van Schewick

Natürlich gibt es auch wieder die lebende Krippe, in der ab dem 1. Dezember jedes Wochenende um 15 und 18 Uhr die Weihnachtsgeschichte aufgeführt wird. Eigentlich sollte das Dorf nur bis zum 23. Dezember existieren, doch auf Wunsch der Krippenbauer bleibt es einen Tag länger stehen und um 13.30 Uhr wird an Heiligabend noch mal die Weihnachtsgeschichte dargeboten.

Neben vielen Büdchen gibt es auch wieder die beheizte Hütte, in der 70 Personen Platz finden. Auch der Nikolaus wird das Weihnachtsdorf besuchen. Am Mittwoch, 6. Dezember, wird er vor Ort sein. Für die Kinder gibt es dann die Gelegenheit, sich von 14 bis 16 Uhr mit dem Nikolaus in einer Fotobox fotografieren zu lassen. Veranstalter Peter Heinen sprach Neuerungen an, wollte aber noch nicht alles verraten. Immerhin deutete er eine Tendenz an: „Die Leute sollen sich noch wohler fühlen.“

Christian Heller, Geschäftsführer von Andernach.net, berichtete, dass in diesem Jahr erstmals ein Sicherheitskonzept für das Weihnachtsdorf nötig war. Dieses sei aber nicht so umfangreich, wie das des Michelsmarkts, da man dort die ganze Altstadt sperren müsse und in diesem Fall nur der Marktplatz relevant ist. Er erläuterte: „Der Platz muss für Autos abgesperrt werden, aber trotzdem muss in Notfällen die Erste Hilfe durchkommen.“ Das Sicherheitskonzept hat nun einen Umfang von 15 bis 20 Seiten und wurde mit Feuerwehr, Polizei und dem Ordnungsamt abgestimmt. Heller zeigte sich dankbar der Stadt gegenüber, da sie hier sehr pragmatisch vorgegangen sei.

Außerdem sprach er über die Finanzierung der Veranstaltung. Das Weihnachtsdorf wäre wegen dem langen Zeitrahmen entsprechend teuer. Die Gegenfinanzierung erfolgt hauptsächlich über die Tombola. In dieser können die Besucher Sachspenden gewinnen, die von Unternehmen stammen. „Wenn Einzelunternehmen bereit sind zu spenden, dann sind sie herzlich dazu eingeladen“, sagte Heller. Damit könnten sie zu einem Fortbestand der Veranstaltung beitragen.

Die Krippenbauer sind bereits seit vier Wochen im Einsatz. Momentan bauen sie einen Viehwagen, mit dem die Tiere transportiert werden sollen. Das Vehikel soll dann demnächst vom TÜV abgenommen werden.

Das Weihnachtsdorf ist aber nicht die einzige Veranstaltung in Andernach im Advent. Am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Dezember, gibt es am Schlossgarten den Mittelalterlichen Romantischen Weihnachtsmarkt. Und auch der Weihnachtsmarkt der Künste findet wieder vom Samstag, 16. Dezember, bis Samstag, 23. Dezember, statt. Dort sind in diesem Jahr hauptsächlich Landschaftsaufnahmen des Mittelrheintals erhältlich.

Einen Tag der offenen Tür hat am Samstag, 2. Dezember, das Haus der Familie. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Iss lokal, regional, nachhaltig und gut“. An diesem Tag wird auch Slow Food zugegen sein und einen Gemüseeintopf zubereiten.

Von unserem Mitarbeiter Patrick van Schewick

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