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    Winningen verwandelt sich beim Moselfest in Klein-Paris

    Seit mehr als 80 Jahren präsentieren Winninger Bürger beim Moselfest ein heiteres Spiel mit Witz, Musik und Tanz.

    Gute Karten legt Ute Knebel für Theater-Ehemann Helmut Fastnacht beim Winninger Moselfestspiel.
    Gute Karten legt Ute Knebel für Theater-Ehemann Helmut Fastnacht beim Winninger Moselfestspiel.
    Foto: Erwin Siebenborn

    Winningen - Das Moselfestspiel gehört zum ältesten Winzerfest Deutschlands ebenso dazu wie die Weinmajestäten Hex und Königin, die Winzertanzgruppe und der Weinhex-Brunnen. Seit mehr als 80 Jahren präsentieren Winninger Bürger auch beim nächsten Moselfest ein heiteres Spiel mit Witz, Musik und Tanz.

    Selbst die momentanen Baumaßnahmen in der Theaterkulisse auf dem Marktplatz können die Darsteller des Winninger Moselfestspieles nicht bremsen. Bewährte Kräfte wie Charakterdarsteller Helmut Fastnacht, der schon seit 30 Jahren aus dem Festspiel nicht wegzudenken ist, oder Ute Knebel, die in diesem Jahr ihr 25. Bühnenjubiläum feiert, lassen sich von solchen äußerlichen Kleinigkeiten kaum ablenken. Unter der bewährten Regie von Walter Wolf wird eifrig und ernsthaft geprobt. Und besonders das Ernsthafte will geübt sein. Da Wolf als Grandseigneur des Winninger Festspiels auch Autor der Komödie ist, dürfte dies den Akteuren nicht ganz so leichtfallen. Die Winninger Lebensart mit ihrer etwas kernigen Sprache und ihrem schelmischen Unterton verlangt von den Akteuren Verständnis und Einfühlungsvermögen. Der Titel des in den 1960er-Jahren angesiedelten Theaterstückes: "Mein lieber Schwan".

    Zum Inhalt: Fritz J. Friedrich betreibt mit Frau und Tochter das Gasthaus Schwan mit angeschlossenem Kino. Der Schwanen-Wirt hat seit seiner letzten Paris-Reise einen frappierenden Traum. Fritz krempelt den gutbürgerlichen Gasthof kurzerhand in ein extravagantes Varieté um. Die Nachbarschaft ist schon voller Erwartung auf den kulturellen Wandel. Bald verändert das illustre Treiben im exklusiven Etablissement mitsamt schrägen Akteuren und Gästen das Leben im Dorf. Eine russische Chansonette, deren Manager Prinz von Wittersbach, raffinierte Taschendiebe, gewiefte Zirkusleute und andere halbseidene Typen machen Winningen zu Klein-Paris. Turbulenzen und Verwicklungen im örtlichen Tag- und Nachtleben bleiben nicht aus. Es locken Geschäfte, und es hagelt Gerüchte. Natürlich spielen auch der Wein, der alltägliche Wahnsinn und nicht zuletzt die Liebe tragende Rollen. Ob letztendlich Kriminalkommissar Bernhard Braunschädel Ordnung in das liebenswerte Chaos, in üble Machenschaften und das süße Leben bringen kann, soll noch nicht verraten werden.

    Die Winninger Winzer-, Trachten- und Tanzgruppe bereichert das Weinfestspiel unter Leitung von Diplom-Ballettpädagogin Gabriele Mertens mit einigen Show- und Volkstänzen. Auch die Nachwuchsgruppen zeigen an diesem Tag ein paar Kostproben ihres Könnens.

    Die Premiere des Spiels ist am Samstag, 31. August, um 20 Uhr. Gespielt wird auch am Sonntag, 1. September, 18 Uhr, und am Freitag und Samstag, 6. und 7. September, um 20 Uhr.

    Erwin Siebenborn

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