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Weißenthurm

Weißenthurm: Polizei gibt nach Raubüberfall auf Sparkasse weitere Details bekannt

Damian Morcinek

Einen Tag nach dem bewaffneten Raubüberfall auf die Sparkasse in Weißenthurm, hat die Geschäftsstelle in der Hauptstraße ihren Regelbetrieb am Freitag wieder aufgenommen. Wie es den Sparkassenangestellten nach dem Vorfall geht und wie der aktuelle Stand der polizeilichen Ermittlungen zu dem Verbrechen ist – die RZ hat nachgefragt und weitere Details in Erfahrung gebracht.

Zeugenhinweisen zufolge flüchtete der Bankräuber am Donnerstag durch die der Sparkasse Weißenthurm gegenüberliegende Schmittgasse (Foto) hinunter zum Rheinufer und anschließend mit einem schwarzen Mountainbike weiter in Richtung Urmitz.  Foto: Sascha Ditscher
Zeugenhinweisen zufolge flüchtete der Bankräuber am Donnerstag durch die der Sparkasse Weißenthurm gegenüberliegende Schmittgasse (Foto) hinunter zum Rheinufer und anschließend mit einem schwarzen Mountainbike weiter in Richtung Urmitz.
Foto: Sascha Ditscher

Während sich der Bankräuber noch immer auf der Flucht befindet, hindert das rot-weiße Flatterband, mit dem die Polizei den Tatort am Donnerstag noch abgesperrt hatte, die Sparkassenkunden am Freitagmorgen nicht mehr am Eintritt in die Filiale. Seit 8.30 Uhr sind die gläsernen Schiebetüren wieder geöffnet, gehen die Mitarbeiter trotz des beängstigenden Vorfalls wieder ihrer Arbeit nach. Das bestätigt der Pressesprecher der Sparkasse Koblenz auf Nachfrage unserer Zeitung. „Den Kollegen geht es gut, sie haben es soweit gut weggesteckt“, sagt Jörg Karbach.

Insgesamt sechs Sparkassenmitarbeiter waren zum Tatzeitpunkt am Donnerstag gegen 12.22 Uhr in der Geschäftsstelle im Dienst. Das teilt Polizeipressesprecher Uli Hoppen gegenüber der RZ mit. Außerdem befanden sich während des Bankraubs auch noch drei Kunden in der Filiale. Bedroht wurden die Anwesenden von dem Täter mit einer Schusswaffe, wie Hoppen weiterhin mitteilt. Um nicht erkannt zu werden hatte sich der Bankräuber maskiert. Bei der Maske soll es sich um eine Art Karnevals- beziehungsweise Halloweenmaske gehandelt haben – „ganz in weiß“, sagt Uli Hoppen.

Nähere Auskünfte zum erbeuteten Geldbetrag wollte die Polizei hingegen nicht geben. „Dazu kann ich leider nur bestätigen, dass ein geringer Bargeldbetrag erbeutet wurde“, sagt der Polizeipressesprecher und betont, dass man durch die Nennung konkreter Geldbeträge keine Nachahmungstäter auf den Plan rufen will.

Nach bisherigen Hinweisen verließ der maskierte Mann nach der Tat die Sparkasse, überquerte die Hauptstraße und flüchtete zu Fuß durch die der Filiale gegenüberliegende Schmittgasse in Richtung Rheinufer. Beamte der Spurensicherung hatten die Gasse am Tag der Tat intensiv durchsucht, hinter abgelegten gelben Müllsäcken sowie in Hauseingängen und Höfen nach Hinweisen oder möglichen abgelegten Gegenständen gesucht. „Am Rhein verliert sich dann jedoch die Spur“, sagt Uli Hoppen. Von dort aus könnte der Täter weiteren Hinweisen zufolge womöglich mit einem schwarzem Mountainbike in Richtung Urmitz weggefahren sein. Wie der Polizeipressesprecher ferner mitteilt, geht die Polizei in ihren umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen mittlerweile einigen Hinweise aus der Bevölkerung nach.

Allein der entscheidende Hinweis zur Ergreifung des Täters war noch nicht dabei. Aus diesem Grund bittet die Polizei nach wie vor alle potenziellen Zeugen um Mithilfe. Der gesuchte Bankräuber ist etwa 1,70 Meter groß und muskulös. Er hat schwarze lange Haare, die, wie die Polizei einräumt, allerdings auch von einer Perücke stammen könnten. Während der Tat trug der Mann eine schwarze Hose, augenscheinlich eine Arbeitshose, sowie ein rotes T-Shirt mit Aufschrift. Zudem hatte er einen weißen, vermutlich aus Jutestoff hergestellten Beutel bei sich. Interessant sind für die Polizei auch Hinweise zu besagtem schwarzen Mountainbike oder zu Gegenständen, die der Täter verloren oder weggeworfen haben könnte.

Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0261/1030 sowie in jeder Polizeidienststelle entgegen

Von unserem Redakteur Damian Morcinek

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