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    Koblenz

    Tödlicher Polizeiwagen-Unfall am Präsidium: Viele Fragen noch offen

    Der tragische Unfall mit einem Streifenwagen wirft weiter Fragen auf, die wohl vorerst offen bleiben müssen.

    An der Unfallstelle vor dem Polizeipräsidium sind noch die Markierungen der Unfallaufnahme zu sehen. Am 1. März kam er hier zur tragischen Kollision eines Streifenwagens mit einem Fußgänger. Der Mann starb im Krankenhaus. Jetzt laufen die Ermittlungen.
    An der Unfallstelle vor dem Polizeipräsidium sind noch die Markierungen der Unfallaufnahme zu sehen. Am 1. März kam er hier zur tragischen Kollision eines Streifenwagens mit einem Fußgänger. Der Mann starb im Krankenhaus. Jetzt laufen die Ermittlungen.
    Foto: Reinhard Kallenbach

    Erst in vier bis sechs Wochen erwartet die Staatsanwaltschaft die Ergebnisse der Analyse, die Aufschluss geben soll über den Hergang des tödlichen Unfalls an der Ausfahrt des Polizeipräsidiums in Koblenz. Am Mittwoch, 1. März, gegen 12.30 Uhr ist hier ein 63-jähriger Fußgänger von einem Streifenwagen der Polizei erfasst und überrollt worden. Der Koblenzer starb wenig später im Krankenhaus.

    Wie es genau zu dem Unfall gekommen war, soll die Auswertung von Videoaufzeichnungen zeigen. Bisher ist aus ersten Bestandsaufnahmen nur bekannt, dass der Fahrer eines Streifenwagens der Polizei Koblenz aus der Zufahrt des Polizeipräsidiums am Moselring zu einer Unfallaufnahme unterwegs war, aus der Einfahrt vorwärts herausfuhr und dort mit einem Fußgänger zusammenstieß. Der 63-Jährige war vom Kreisel kommend Richtung Süden auf dem Bürgersteig unterwegs.

    Ob der Einsatzwagen Blaulicht oder Warnsignale angeschaltet hatte, darüber gibt es noch keine Aussagen. „In der Sache gibt es noch keine neuen Entwicklungen. Wir müssen zunächst das Unfallgutachten abwarten, das sich auch auf eine Videoaufzeichnung des Geschehens stützen kann“, so Oberstaatsanwalt Rolf Wissen, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Koblenz.

    Der 30-jährige Fahrer des Polizeiwagens stand zunächst unter Schock. Er lässt sich nun von einem Anwalt vertreten, „sodass derzeit keine Vernehmung im Raum steht“, so die Staatsanwaltschaft. Ob der Polizist zurzeit normal im Dienst ist, darüber möchte die Polizei keine Angaben machen – aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes, aber auch, weil diese Informationen nichts zur Berichterstattung über den eigentlichen Geschehensablauf beitragen, so Polizei-Pressesprecher Uli Hoppen.

    Von unserer Redakteurin Doris Schneider

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